Wo die Zeit stehen blieb…

Landgasthaus Schwarzbachtal

Die Sächsische Schweiz hat ihren Reiz – links und rechts der Elbe gibt es malerische, wilde unberührte Natur. Die Haupttouristenströme gehen, das liegt in der Natur der Sache, bekannte Pfade. Abseits derselben wird’s ruhig. Das Schwarzbachtal zum Beispiel ist eher ruhig und beschaulich.

Wer hätte gedacht, dass es hier, ausgerechnet hier!, ein Restaurant gibt, was deutlich über dem Schnitt der ortsüblichen Küche agiert!

Im Landgasthaus Schwarzbachtal (nächst größere Orte: Hohnstein und Sebnitz) versucht seit Anfang der 90er Jahre Barbara Siebert, eigentlich eine promovierte Germanistin, mit anspruchsvoller Küche das Unmögliche möglich zu machen.

Beim letzten Besuch war das Haus voll! Service und Küche waren sichtlich überfordert, und die ganz hohe Schule ist es auch nicht, die man erfährt (die Weinflasche kommt offen an, es wird zügig eingeschenkt – was soll das Probieren, schmeckt schon!) – doch man mag nicht so recht böse sein und verabschiedet sich sehr bewusst mit einem „Auf Wiedersehen!“ Woran’s liegt? An der Liebe zum Detail zum Beispiel: Hausgemachte Essenzen von Kräutern aus dem Garten, möglichst viel Produkte vom Bauern um die Ecke, Angebote für Vegetarier – das alles sind keineswegs Selbsverständlichkeiten im Bockwurstmitsenf-Umland. Und weil wir es nicht missen möchten und den Durchhaltewillen der Zugereisten unterstützen, sehen wir uns sicher bald wieder im Landgasthaus Schwarzbachtal.

Landgasthaus Schwarzbachtal
Niederdorfstr. 3
Lohsdorf
01848 Hohnstein

Tel. 03 59 75 / 8 03 45
www.schwarzbachtal.de

Geschlossen: Do.

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Landgasthaus Schwarzbachtal

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Landgasthaus Schwarzbachtal 50.971230, 14.179840 RestaurantkritikenLandgasthaus Schwarzbachtal, Niederdorfstraße 3, Lohsdorf, Hohnstein, Deutschland (Routenplaner)
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1 Kommentar

  1. Haben in der ersten Aprilwoche 2017 in Lohsdorf ein paar Tage Quartier genommen.
    Am 9.4. nachmittags ging es gegen 15Uhr, nach einer Wanderung, in den Gasthof zum Schwarzbachtal. Wir wollten ein Stück Kuchen essen und eine Tasse Kaffee trinken.
    Der Empfang von einer Dame, die in angeschnuddelter Küchenarbeitsbekleidung hinter dem Tresen Gläser polierte war merkwürdig, zumindest hatten wir ein Gefühl Störenfriede zu sein.
    Kuchen gibt’s keinen mehr.
    Als wir wieder draußen waren, kam uns eine „Billigarbeitskraft“ hinterher, um uns zu zurufen, es gibt noch was.
    Erfreut kehrten wir um.
    Wir bekamen unseren Kuchen, eine Art Biskuitrolle, einen Espresso und ein Kännchen Kaffee in angemessener Zeit.
    Die Biskuitrolle war uns als Tortengebäck angeboten worden.
    Der Espresso war heiß aber ohne Schaumkrone, warm.
    Aus dem Kännchen Kaffee ließen sich knapp 11/2 Tassen Kaffee, nicht heiß entlocken. Der Geschmack deutete auf eine Verwandtschaft zum Kaffee hin.
    Kosten 13€.
    Wir hatten uns eigentlich mehr Besuche in diesen Gasthaus vorgestellt.
    Wegen dieser ersten Erfahrung haben wir es bei diesem einmaligen Besuch belassen.

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