Salat von Blattspinat

Salat vom Blattspinat

Dem frischen Blattspinat eine Lanze brechen kann dieser Salat. Nix TK-Ware, auch keine Babybrei-Gläser: Nur richtige, sandige Spinatblätter dürfen es sein! Das Rezept stammt aus der Küche des münsterschen Gasthauses der Altbierbrauerei Pinkus Müller. Es stand seinerzeit (ca. 1980) als Beigabe zu einer Restaurantkritik von Armin Diel im Lokalteil der Münsterschen Zeitung.

Pro Person braucht man (als Hauptgang) etwa 150 g Spinat. Der wird ordentlich gewaschen und von allem befreit, was nicht nach Spinat aussieht. Anschließend die Blätter abzupfen und auf Teller drapieren (Suppenteller sind gut, auch die damals im Wahn gekauften von Bio propagierten 🙂

Für die Sauce eine eher große Kartoffel kochen. Für vier Personen sind die nachfolgenden Angaben: 200 g durchwachsenen Speck würfeln und in einer Pfanne anbraten. Zwei bis drei Schalotten klein hacken und im Speckfett glasig dünsten. Eine Knoblauchzehe in klitzekleine Würfel schneiden und mit in die Pfanne geben.

Mit 1 EL Kräuteressig ablöschen und mit 0,25 l Crème fraîche verdünnen. Zu dünn? Dann die gekochte (und spätestens jetzt gepellte) Kartoffel reinquetschen. Das Resultat ist eine sämige Sauce, die mit Pfeffer, Salz und Zucker geschmacklich abgerundet wird.

Servieren geht einfach: Der Spinat liegt schon im Teller, die Sauce kommt drüber. Dazu schmeckt am besten ein Glas Pils…

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