Sardische Genüsse

Sardische Genüsse

In Dresden war Feinschmecker-Messe am vergangenen Wochenende. Wir waren da und erlebten eine Überraschung: Nahezu am Ende des Besucherrundgangs blieben wir bei einem Stand hängen, der göttlichen Geschmack versprach. Weine aus Sardinien und Apulien waren im Angebot – was doch trefflich unsere beiden vergangenen Sommerurlaube reflektierte. Ein kleines Team miteinander italienisch schnatternder und charmant akzentuiert deutsch mit den Kunden redender Menschen kümmerte sich mit italienischer Herzlichkeit um die Klientel. Wir waren an den Chef geraten – nennen wir ihn Alberto, weil er so hieß. Er schenkte Wein ein und bot sardisches Brot an, Pane carasau. Er holte ein Heft mit Bildern der Heimat und geriet ins Schwärmen – wobei wir dann und wann kenntnisreichen mitmachen konnten.

Nach einiger Zeit meinte Alberto, dass es an der Messetheke doch sehr ungemütlich sei und lud uns an den Tisch im Standesinnern ein. Hier lernten wir dann Lorenzo kennen, ein künstlerisch ambitioniertes Mutitalent: Er ist Visagist, er malt, er gestaltet Räume – und er kocht. Uns brachte er mehr Brot, sardisches Olivenöl und Pecorino. Wir plauderten über Sardinien, über Deutschland, über Restaurants, über Sprache, übers Miteinander – es war so richtig nett. So nett, dass wir am Sonntag wieder kamen und uns reichlich eindeckten: Wein, Käse, Olivenöl, Pane carasau.

Nun gibt’s bei uns zu Hause sardische Genüsse…

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