Gazpacho

Gazpacho

Gerade das Richtige für heiße Tage: Eine Gazpacho! Die kalte Tomatensuppe gab’s nie im Grillhendl-Imperium des „Wienerwald“, folgt aber dennoch dessen Werbe-Maxime: Heute bleibt die Küche kalt! Wir gehen aber nicht in den Wienerwald, sondern bleiben zu Hause. Gekocht wird im Kühlschrank, im zeitlichen Ernstfall sogar in der Tiefkühle.

Die Mutter aller kalten Tomatensuppen ist die Gazpacho andaluz – sie ist einfach, erfrischend und (mit Vorlauf zwar, aber was soll’s) schnell zubereitet. Frische Tomaten (500 g) lasse ich ungeschält, entferne aber die grünen Blütenansätze. Bei der Salatgurke (mittelgroß und fest) bin ich penibler und entferne mit dem Sparschäler die Schale und mit dem Löffel die Kerne. Eine rote Paprikaschote behält die Schale, aber nicht die Kerne. Eine Knoblauchzehe und eine größere Schalotte verdienen es wiederum geschält zu werden, um dann klein geschnitten mit geviertelten Tomaten, in handliche Stücke geschnittener Gurke und gewürfelter Paprika und einem Schuss Wasser in einem Gefäß zu landen, in dem sich ein Handmixer austoben kann.

Nun kommt ein wenig zusätzlicher Geschmack ran: Salz, Pfeffer, ein Schuss Sherryessig und vier Esslöffel Olivenöl. Mit Wasser strecken, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (ich bin da meist eher sparsam mit). Das Brot, was viele (auch die Kennerin andalusischer Rezepte) in die Suppe quirlen, nehme ich für obendrauf: Als Croûtons, die in einer Butter-Öl-Mischung geröstet wurden (damit die nicht laff sind, kam bei mir noch etwas vom liparischen Zaubergewürz drauf, was einen Hauch Schärfe mit sich brachte).

Wenn alle Zutaten kühlschrankkalt waren, kann man das sofort servieren – ansonsten ab in den Kühlschrank. Oder mit Eiswürfeln statt Wasser verdünnen.

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3 Kommentare

  1. Das kann ich mir sehr gut für den gestrigen Sonntag vorstellen! Ich sollte eben mal an der Verbreiterung der Basis meiner Rezeptebasis arbeiten, damit mir dann je nach Witterung die richtigen Ideen kommen! 🙂

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