Quattro Occhi auf Lipari

November 2014: Lipari/Vulcano

Quattro occhi dovrebbero avere! – Vier Augen müsste man haben, um die Schönheit dieses Fleckchen Erde zu genießen, heißt es zur Erklärung des Namens Quattrocchi. Kein Problem: Wir waren zu zweit (also mit vier Augen!) da und haben einander erzählt, was wir sahen an diesem 200 Meter hohen Aussichtspunkt auf der Insel Lipari.

Der grandiose Aussichtspunkt ist bequem zu erreichen: Der Bus von Lipari nach Pianoconte hält dort (und wenn man für den Rückweg nicht rechtzeitig an der Haltestelle ist: einfach winken – meist klappt das und der Bus hält auch so). Man kann, wenn man mag und es Saison ist, aber auch runter gehen an die Spiaggia Valle Muria, von wo aus Giuseppe „Barnj“ Manfrè Touris mit seinem Boot nach Lipari schippert. (Man kann auch laufen, aber das ist mühsam!)

Was macht den schönen Blick aus? Zuallererst das Setting. Ruhiges, tiefblaues Wasser, im Hintergrund der große Krater des Vulcano und – bei entsprechender Sicht – Sizilien mit dem Ätna, im Mittelfeld  die Felsnadeln Faraglioni. Dann die Details: Die Felsküste leuchtet gelb im Abendlicht – perfekter Kontrast zu Meer und Himmel! Dann gibt es Tore in den Felsen – kleine Boote kommen da durch, aber auch für große Yachten ist die Gegen reizvoll: Den Dreimaster sahen wir von Vulcano aus, auf halbem Weg hoch zum Krater – und wenn man dann ganz oben ist, hat man den Überblick über alle Inseln von Alicudi über Filicudi ganz im Westen über Lipari und Salina bis nach Panarea und Stromboli im Osten.

Novemberblatt des Kalenders 2014.

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