Ein Holzweg, zehn Rahmen und unendliche Möglichkeiten

Die Installation "Ten Points of Vision" ermöglicht grandioses Kopfkino

Ten Points of Vision

Zehn Blickpunkte, unendlich viele Möglichkeiten: eine beeindruckende Installation taucht plötzlich auf dem Weg zu den berühmten und sagenumwobenen Aphrodite-Felsen auf. Geschaffen hat sie der 1930 in Athen geborene Maler und Multimedia-Künstler Costas Tsoclis im Rahmen der Veranstaltungen von „Paphos, Kulturhauptstadt Europas 2017„.

Ten Points of Vision„Die Natur braucht nicht die Intervention von Zwischenhändlern, weder von von erfahrenen noch von ungelernten, um in Kunst umgewandelt zu werden“, sagt der Künstler, der sich mit seinen Werken unter anderem auf Marcel Duchamp und Gerhard Richter bezieht. Zusammen mit dem Architekten Giorgos Triantafyllou und dem Bildhauer Dimitris Skalkotos schuf er die Arbeit „Ten Points of Vision“.

Zehn Rahmen und ein Holzweg mit Podesten und Stegen, um den idealen Standpunkt zu den unterschiedlich hohen Rahmen zu haben – mehr braucht es nicht, um die Touristen und Einheimischen zu Künstlern zu machen, die ihrer Fantasie trotz der einengenden Rahmen grenzenlos Raum geben können. Der Architekt Giorgos Triantafyllou hat die gesamte Konfiguration des Ausstellungsraumes übernommen und aus einem normalen Aussichtsplateau ein Erlebnis geschaffen.

AphroditeDer Aphrodite-Felsen liegt an einem besonders schönen Küstenabschnitt Zyperns und ist, der Mythologie (und dem Dichter Hesiod) zufolge, der Ort, an dem Aphrodite den Wellen entstieg. Die für Liebe und Schönheit sowie die sinnliche Begierde zuständige Göttin wurde natürlich nicht nur so geboren, sondern entstieg den schäumenden Wellen, weil Kronos seinem Vater Uranos die Geschlechtsteile (auf Anraten der Mutter Gaia, übrigens) abgeschnitten und ins Meer geworfen hat. Blut und Samen vermischten sich mit dem Meer, das dann aufschäumte und die Göttin gebar. Aufregende Zeiten waren das, damals im Großraum Griechenland…

Quelle für die Informationen.

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