Wo die roten Blätter rascheln

Im Herbst sind ForstPark und Forstbotanischer Garten Tharandt besonders schön anzusehen

Appalachen in Tharandt

Amerika beginnt gleich hinter der Zeisiggrundbrücke. Man merkt’s zuerst nicht, aber dann ist schnell klar: rechts geht es zu den Rocky Mountains, links in die Appalachen. Und zwischendurch kann man auf einen Aussichtsturm steigen und sogar bis nach Tharandt gucken! Doll, nich? Und dabei ist das nicht einmal Verschaukelei oder Humbug, sondern streng genommen sogar Wissenschaft, denn wir sind im Forstbotanischen Garten Tharandt der TU Dresden unterwegs, der mit einem Riesenbanner an der Brücke die durchhuschenden Autofahrer mit einem durchaus nicht gängigen Wort verwirrt: ja, wir befinden uns auch im sächsischen Landesarboretum. Wer immer auf die Idee kam, so schwere Begriffe dem fließenden Verkehr auszusetzen, verdient keine Goldmedaille! Ich hätte ja „Links Amerika, rechts Russland“ knackiger gefunden, aber mich fragt ja keiner.

Forstbotanischer Garten TharandtWenn man dann die Hände vom Steuer genommen hat, kann man ja nachschlagen, was die Wikipedia zu Arboretum weiß: wir haben hier also „eine Sammlung (nicht in Pflanzgefäßen wachsender) verschiedenartiger, oft auch exotischer Gehölze; dies kann beispielsweise ein botanischer Garten sein, in dem hauptsächlich Bäume und Sträucher angepflanzt werden,“ steht da – mit dem bildungsbürgerfreundlichen Hinweis, dass arbor lateinisch sei und Baum meint. Es ist also alles gar nicht so schwer, und eigentlich wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch nicht unter sich sein – außer freitags, denn da ist der Park aus für Touristen unerfindlichen Gründen geschlossen. Ansonsten, man muss ja auch loben können, kommt man von April bis Oktober täglich von 8 bis 17 Uhr rein, sogar ohne Eintritt zu zahlen.

SekundenwegAuf der (im übrigen: sehr gelungenen und hübsch geschwungenen) Brücke über den Zeisiggrund steht man ja eigentlich schon mittendrin. Der eigentliche Spaziergang beginnt natürlich an irgendeinem Startpunkt und nicht mittendrin. Für Autofahrer gibt es in Tharandt Parkplätze unterhalb der weit sichtbaren Bergkirche (und direkt gegenüber einer fabelhaften Eisdiele – die erklären wir zur Belohnungsstation am Ende des Rundgangs), für Bahnfahrer empfiehlt sich die Station Tharandt und ein kleiner Fußweg. Wer mag, kann sich da gleich ein wenig astronomisch fortbilden, denn der Sekundenweg startet am Bahnhof. Die Idee ist, die Zeitdifferenzen, die man ja von Urlaubsreisen her im Stundentakt kennt (bei denen, anders als zur Zeitumstellung Sommer-/Winterzeit, ja nie jemand Probleme hat), im Kleinen zu beobachten – eben im Sekundentakt. Dabei sind allerdings nicht die Sekunden der Uhr gemeint, sondern die geographischen Koordinaten, die ja in Grad/Minuten/Sekunden angegeben werden. Eine schöne Idee, man lernt dazu und könnte noch philosophieren, wie sich Sonnenstand und relative Zeit zur eigenen relativen Fortbewegen verhalten – aber leider leider müssen wir schon nach 1,8 Sekunden bei Station 2 (bzw. kurz danach) den Sekundenweg verlassen, um das Tal zu verlassen und nuff zu machen zum Eingang des Forstparks.

Impressionen TharandtDer Weg hoch ist gesäumt von netten Angeboten der Tharandter Bevölkerung. Vom Balkon eines Raumausstatters grüßt ein riesiger roter Stuhl, im Garten des Nachbarn bewundern wir die Schlüppis und Socken inne wohnende Ordnungskraft, wenn sie – wie hier – nur sauber nach Form, Farbe und Größe arrangiert werden: allerley am Wegesrand, und wir sind noch nicht mal drin! Drinnen: das sind rund 20 km Wegenetz auf einer Fläche von 35 ha, eine Sammlung von 1.700 Arten und 1.300 Sorten – wer will, kann viel lernen. Die Studentinnen und Studenten sowieso, aber auch ganz normale Gäste können sich schlau machen. Es gibt etliche Hinweistafeln mit verständlichen Texten, es gibt (auch das ist für Stadtmenschen ja durchaus hilfreich) meistens Schildchen mit den Namen der Bäume. Das alles kann die Durchschnittsgeschwindigkeit ganz schön senken, bereitet aber großes Lernvergnügen. Wer das nicht mag, muss ja nicht lesen – verpasst aber was.

Schlanke Bäume

Schlanke BäumeEin Beispiel? Gerne. Es ist nämlich so, dass man im Forstbotanischen Garten den Baum manchmal vor lauter Wald nicht sieht. Die Schlankkronigkeit der Serbischen Fichte beispielsweise ist ja etwas, was mir jahrzehntelang verborgen geblieben war. Bis ich auf einem der Infoposter sehr einleuchtende Dinge über das Schlanksein (in diesem Fall: von Bäumen) las. Vor allem die Schlussfolgerung am Ende gehört ins persönliche Poesiealbum: „Das Individuum verzichtet auf die Eroberung von potentiellem Lebensraum zum Vorteil der eigenen Sicherheit und damit zum Erhalt der Population.“ Den Satz merken wir uns für den weiteren Weg, um ein wenig zu philosophieren – aber zuvor stellen wir uns vor eine didaktisch wichtige Stele mit Milchglas und einem dünnen Klarglasstreifen, durch den wir Picea omorika, die Serbische Fichte, sehen. Rank und schlank!

ZeisiggrundbrückeUnd so erleben wir, weil drauf aufmerksam gemacht, Leben in Extremsituationen, lernen Begriffe wie Brettwurzel oder Harfenbaum – alles entlang des Zeisiggrunds, in dem rechts leise der Zeisigbach vor sich hin plätschert und links Felsen und darüber Wald die Grenze des alten Forstbotanischen Gartens bilden. Dann taucht vor uns die Brücke auf, die uns über den Grund nach Amerika bringt. Die 117 Meter lange und bis zu elf Meter hohe Brücke aus Holz und Edelstahl wirkt fast schwebend, weil sie auf (Stahl-)Stelzen steht, die wie schlanke Baumstämme anmuten. Außerdem führt die Brücke nicht gerade über den Grund, sondern sucht sich schwungvoll ihren Weg – sehr schön! Da geht man also gerne rüber und ist ganz ohne Formalitäten und Beschränkungen plötzlich in Nordamerika.

Die Wälder Nordamerikas

Amerikanische LandschaftenAuf 15,4 ha kann man hier nordamerikanische Wälder nachempfinden – und das alles auf reichlich verzweigten Wegen, so dass man auch bei gutem Besucherstrom seine Ruhe finden kann. Außer vielleicht bei den Höhepunkten des Amerikabesuchs, denn es gibt Rocky Mountains und Appalachen genannte Felsen und auch einen Salzsee – das sind natürlich Dinge, die man gesehen haben muss, also ist da mehr los! Hinter den Namen verbergen sich natürlich Ideen – und die sind aus Sicht der Forstbotaniker ganz einfach: sie wollen (für die Studentinnen und Studenten sowie die Forscherinnen und Forscher) die Natur nachbilden, so gut es eben geht.

Die Bepflanzung des Areals begann 2003, weswegen viele Bäume noch einen jugendlichen Eindruck machen. Aber schon zuvor standen hier seit Anfang des 20. Jahrhunderts Douglasien, die mittlerweile über 40 Meter hoch sind – die stärkste hat einen Durchmesser von 1,45 Metern. Wo die Douglasienwälder sind und wo die Rockies, wo der Große Salzsee und wo die Appalachen, findet man schnell raus über das Wegeleitsystem. Von den Appalachen kann man einen vorzüglichen Blick auf die vornehmlich zur Herbstzeit (Indian Summer, you know!) in allen Farben Rot leuchtenden Zuckerahornwälder genießen. Wer jetzt keine Kamera dabei hat, dem ist auch nicht zu helfen.

Indian SummerWie geht eigentlich die Mehrzahl von Ahorn? Ahörner wohl nicht, wahrscheinlich also Ahorne. Das brauchen wir jetzt nämlich, um das Rauschen der roten Blätter all der Ahorne und Buchen anklingen zu lassen, das den Wanderer unterm Herbstbaumblätterdach umhüllt. Herrlich beruhigend… Vor allem, wenn man sich das Quartier nicht über den Hauptweg erschließt, sondern den viel naturnaheren Pfad wählt, der parallel verläuft (und zumindest am Nachmittag die Bäume im erheblich besseren Licht erscheinen lässt.

Appalachian TrailEin Blick auf die Karte (die es als ausfaltbaren Flyer für 50 Cent ganz zu Beginn des Besuchs im Shop des Forstparks im so genannten Schweizerhaus gab) zeigt, dass wir mit großem Schwung (und auf anderen Pfaden) zurück müssen, um die Appalachen zu überqueren. Das ist ein vergleichsweise leichtes Unterfangen, denn anders als beim originalen 3.500 km langen Appalachian Trail kommt hier jeder durch, nicht nur hart gesottene Burschen. Fürs Original hat der famose Reiseschriftsteller Bill Bryson übrigens ein sehr humoriges und lesenswertes Buch geschrieben: A Walk in the Woods: Rediscovering America on the Appalachian Trail (deutsch: Picknick mit Bären). Für die Tharandter Appalachen muss ein Absatz reichen, in dem mangels großartiger Gefahren auch keine erschröckliche Erlebnisse zu schildern sind.

Roteiche als Blitzableiter

Über die Brücke (es gibt nur die eine hier…) geht’s zurück und dann im Zickzack (über den Zickzackweg, wie sonst?) hoch in den ursprünglichen Bereich des Forstbotanischen Gartens. Das ist vielleicht die Stelle, wo sich ein Blick in die Geschichte lohnt (es geht nämlich doch recht steil hoch, da tun kleine Pausen gut!). 1811 hat Heinrich Cotta den Forstgarten in Tharandt gegründet – nachdem er zuvor in seiner Heimat (Cotta wurde im Forsthaus Kleine Zillbach bei Wasungen in der Rhön geboren) schon eine private forstliche Lehranstalt geleitet hatte. Der Forstgarten war damals noch klein – 1,7 ha. Die ältesten Bäume des heutigen Forstbotanischen Gartens stehen – immer noch! – genau dort. 1816 wurde dann aus der privaten Lehranstalt des Herrn Cotta die Königlich Sächsische Forstakademie, aus der letztendlich der heutige Fachbereich Forstwissenschaften der TU Dresden hervorging. Das ist Geschichte – aber auch heute stolpert man hin und wieder drüber, denn auf dem Gelände gibt es immer wieder Erinnerungsstücke (Büsten natürlich und auch – außerhalb des Forstbotanischen Gartens im Wald – die Gräber von Cotta und einem seiner Nachfolger, Johann Friedrich Judeich).

BlitzempfängerFast oben auf dem Plateau angekommen, begrüßt uns eine Roteiche, die Kunst geworden ist, weil Dag Waldhoff von der Hochschule für Bildende Künste Dresden sie 1998 zum Blitzempfänger verwandelte. 2003 war die Eiche noch richtig schön rot – Künstler dürfen ja, um die Dinge deutlich zu machen, auch mal übertreiben. Mittlerweile ist die vom Blitz des Lebens beraubte und vom Künstler wiederbelebte Eiche wieder nahezu baumfarben, trägt aber noch ein Blitze anziehendes Metallkleid, was sie zu einem dauerhaften Blitzempfänger macht (das Foto links stammt aus dem Jahr 2003, das rechts entstand am 6. Oktober 2018).

Irrgarten1999 wird ein Irrgarten angelegt, aus dem bislang noch alle wieder rausgefunden haben. Das mag auch daran liegen, dass auch Irrgärten klein anfangen und erst im Laufe der Jahre in die Höhe wachsen. Beim 2003er Spaziergang hätten Kinder im Schulanfängeralter noch eine Chance gehabt, über die Begrenzungen hinweg zu schauen, mittlerweile muss man schon ein wenig größer sein, um sich halbwegs einen Überblick zu verschaffen. Das hilft zwar nicht viel, aber man sieht wenigstens den Ausgang…

Auch hier, im alten Teil des Gartens, gibt es Länderquartiere. Wir fanden uns im fernen Osten Russlands wieder, sahen den Kaukasus und streiften Japan, was im Zusammenklang mit den nordamerikanischen Erlebnissen zu Beginn unseres Spaziergangs eine schöne Welttour in wenigen Stunden ergibt. Gleich hinterm japanischen Ahorn entschlossen wir uns, den Forstbotanischen Garten zu verlassen. Von hier aus sind’s nur noch 17 km bis zum Mittelpunkt nicht der Welt, sondern Sachsens (wobei man sich ja manchmal nicht des Eindrucks verwehren kann, dass einige Sachsen sich selbst eh immer als Mittelpunkt der Welt betrachten…). So weit gehen wir nicht, aber bis zu den erwähnten Gräbern und einem Gedenkstein für Werther.

Wo Werther erschossen wurde

Werther. Erschossen.Werther ist regelmäßigen Lesern (und Leserinnen) der Werke von Goethe ja prinzipiell bekannt – dieser hier allerdings war Otto, und er kommt bei Goethe nicht vor. Sein Schicksal war aber auch irgendwie doof, denn der Forststudent Otto Werther wurde am 7. April 1844 erschossen – von einem Kommilitonen. Erlaubt war so ein Pistolenduell nicht, weswegen der Freiherr von Seckendorf-Gutend aus Wallerstein in Bayern dann auch (zu vergleichsweise geringen) 3 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt wurde. Aber da die von Seckendorfs offensichtlich gute Beziehungen hatten, setzte der Sächsische König die Strafe auf ein Jahr Festungshaft herab. Wie die Sache sich wohl entwickelt hätte, wenn Werther getroffen hätte und nicht getroffen worden wäre? Ich denke mal: Viel größeres Ehren-Denkmal für den Freiherrn und größere Strafe für den Schützen. Nun denn.

Schloss TharandtWir nehmen den Weg zurück nicht durch den Garten, sondern einen Weg bergab immer unterhalb – auch da steht Wald und ist schön. Das Ziel: die Burgruine von Tharandt. Bevor man die erreicht, steht man vor einem Haus, dem man nicht unbedingt ansieht, dass es das Schloss Tharandt sein soll. Ursprünglich 1881 als Atelier fertig gestellt, sorgten Besitzerwechsel und Brand für Um- und Ausbau im maurisch-orientalischen Tudorstil. Von 1937 bis 2000 nutzten unter anderem verschiedene Einrichtungen der forstlichen Lehranstalt das Schloss – offensichtlich nicht mit viel Mitteln zur Erhaltung. Seit 2002 gibt es einen (privaten) Besitzer, der Schloss Tharandt peu à peu restauriert. Dem Vernehmen nach soll es innen besser aussehen als Teile des Äußeren es vermuten lassen…

BurgruineAn Sanierung nicht zu denken ist es ein paar Stufen höher bei der Burgruine. Die Burg auf dem Bergsporn war einmal eine der am besten befestigten der Gegend – und es gab sie (Vorgänger inklusive) auch schon lange, seit 1215. 1224 brannte die Burg erst einmal ab, wurde aber unter Markgraf Heinrich dem Erlauchten 1240 bis 1256 neu aufgebaut. Wie das ausgesehen haben mag, kann man auf einem Schild beim Burgbesuch sehen. Was heute noch auf dem Bergsporn steht, sind Reste dieser Burg. Der Anfang vom Ende begann mit dem Tod der letzten Bewohnerin, Herzogin Sidonie, am 1. Februar 1510. Türen und Fenster wurden ausgebaut und im Jagdschloss Grillenburg wieder verwendet, die Dachschiefer demontiert (auf der Infotafel obenauf der Burg steht: für die Burg Stolpen. Bei Wikipedia profitierte Schloss Annaburg bei Torgau. Und nachdem 1579 Kurfürst August von Sachsen eine Abbruchgenehmigung zur Gewinnung von Baumaterial durch die Bevölkerung erteilt hatte, war’s um die Burg geschehen. Immerhin entstand 1626–31 auf den Mauern der Unterburg die heutige Stadtkirche zum Heiligen Kreuz. Das romanische Eingangsportal der Kirche stammt von der Burg. Es ist aus Grillenburger Sandstein und im Stil der Goldenen Pforte des Freiberger Domes errichtet. Als etwa 200 Jahre später die Burgenromantik vor allem Maler, Zeichner und Kupferstecher begeisterte, wurden die Reste der Burg gesichert – und alle, alle kamen: Ludwig Richter, Caspar David Friedrich, Adrian Zingg und Co arbeiteten sich an Burg Tharandt ab.

Tharandt – nicht ohne mein Eis

PostdistanzsäuleVon der Burg runter ist es nicht weit zum Parkplatz, auf dem vielleicht ja das eigene Auto steht. Aber selbst wenn man mit der Bahn kam, ist dieser Platz wichtig, aus wenigstens zwei Gründen. Der eine ist ein wunderschönes Exemplar der Postdistanzsäulen. Die Kursächsichen Postmeilensäulen sind – vor allem im restaurierten Zustand – immer ein Hingucker und, wenn man sich die Angaben durchliest, auch von entschleunigender Beruhigung. Die kursächsischen Postmeilensäulen wurden während der Regierungszeit Augusts des Starken und seines Nachfolgers an allen wichtigen Post- und Handelsstraßen und in fast allen Städten des Kurfürstentums Sachsen zur Angabe der amtlichen Entfernungen aufgestellt. Dies sollte die Grundlage für eine einheitliche Berechnung der Postgebühren schaffen und verärgerte wen? Na klar: die Boten und Fuhrleute, weil man plötzlich ihre Preise überprüfen konnte. Hat sich nicht viel geändert, strukturell, in den vergangenen 300 Jahren. Von Tharandt nach Dresden dauert es übrigens wie lange? 3 Stunden und 37einhalb Minuten. Das mit der halben Minute ist natürlich nur rein rechnerisch, aber das System muss sehr genau gewesen sein – bis auf eine achtel Stunde (siebeneinhalb Minuten) exakt sind die Angaben.

EisWenn man lesend und studierend und vielleicht sich wundernd die Distanzen betrachtet (Tharandt–Erfurt: 51 7/8 Stunden – das sind zwei Tage, drei Stunden und 52 Minuten. So lange dauern heute ja nicht mal Megastaus.), wenn man sich das also zu Gemüte führt und dann den Blick an der Säule vorbei schweifen lässt, kommt das Eisspezialitäten-Café der Familie Buddenhagen ins Blickfeld. Das ist eine Quasi_Pflichtstation – denn das Eis ist von der Sorte, die schmeckt. Wer das Glück hat, draußen einen Tisch zu ergattern: Die Karte ist groß, aber noch schöner: eigentlich kann man auf Grundlage eines Bechers durch Nennung von Vorlieben und Och-lieber-nicht-so-gerne sich sein ganz eigenes Eis zusammen stellen. Wir bestellten also Nussbecher in Variationen (mehr Krokant!) und vor allem: Eierlikör separat im Glas dazu. Erstens kann man da schon vorher nippen, zweitens (das wussten wir aber vorher nicht) sehen die Gläser so richtig aus wie früher® und drittens kann man dann immer gerade die richtige Menge Eierlikör übers Eis löffeln. Ein herrlicher Abschluss eines herrlichen Spaziergangs!

Forstbotanischer Garten Tharandt/ Sächsisches Landesarboretum
Am Forstgarten 1
01737 Tharandt

Tel.: +49 35203 38-31274
www.info.forstpark.de

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