Die Kreuzfahrer kommen!

Kreuzfahrer

Erlebnisse auf den Äolen (6)

Morgens um acht, verheißt das Schild, sollen sie kommen. Es wird allerdings zehn Uhr, bis die ersten Passagiere mit den kleinen Rettungsbooten der Grand Mistral der Gesellschaft Ibero Cruceros an Land gehen können. Das 1999 gebaute Schiff ist 216 Meter lang und 28 Meter breit; acht Decks bieten knapp 1.200 Kreuzfahrern Platz. Sowas fällt schon auf in der Bucht vor der Marina Corta, die Seefahrerkirche Chiesa delle Anime del Purgatorio sieht richtig niedlich dagegen aus (oder das Schiff bedrohlich gegenüber der kleinteiligen Architektur, wenn man das einmal andersherum sieht).Vor der Ankunft des Schiffes war alles peinlichst vorbereitet: Absperrungen links und rechts, damit die Kreuzfahrer nicht versehentlich ins Wasser laufen statt die drei Stufen der Treppe hoch auf die Piazza Ugo. An Land warten Stadtführer, die Zahlentafeln in die Höhe recken: Gruppe 11? Gleich vorne links! Gruppe 13? Gleich dahinter. Alle Passagiere, die in drei der Rettungsschiffe ausgebootet und an Land gebracht werden, haben Nummern an Hemd oder Bluse, das erleichtert die Zuordnung ungemein.

Die Taxifahrer, die sonst am Haupthafen die Touristen nerven, hatten sich vorsorglich an der Marina Corta positioniert, um Rundfahrtwillige zu einer wahrscheinlich völlig überteuerten Tour rund um die Insel zu überreden. Aber wie soll das denn gehen? Wo doch jeder eine Nummer für eine Stadtführung zu Fuß hat? Der Besuch der Kreuzfahrer bescherte dem sonst eher beschaulichen und von Fischern, Tagestouristen und Wandergruppen geprägten Platz dann auch einigen Auftrieb, und die Stadt hatte das hübscheste Politessenpaar in chicer Uniform dienstverpflichtet. Da hatten die Franzosen wenigsten was zu gucken!

Das Mutterschiff war, wie sich das seit einigen Jahren für Kreuzfahrer gehört, bunt angemalt. Immerhin konnte man den Grundtenor weiß noch erkennen, lediglich eine orange Meerjungfrau, ein blauer Wal, ein orangener Sprinter, eine grüne Räkelnde, ein blauer Winkender und ein lila Pärchen signalisierten unbändige Freunde und Ausgelassenheit. Alle Figuren (bis auf den Wal) sehen aus wie muntere Zwanzigjährige, aus dem Boot kommen allerdings meist tapfere 50-70jährige – bereit, in Gruppen die Insel zu erobern. Naja, nicht die Insel, sondern das, was die guides ihnen in maximal vier Stunden Aufenthalt zukommen lassen. Die meisten tapern in den Grüppchen mit, nur vereinzelt begegnet man Indivídualisten. Um 14.45 lichtet der große Mistral die Anker, weiter geht’s Richtung Salina…

Leben im Bus

Im Bus

Erlebnisse auf den Äolen (5)

Natürlich gibt es einen Fahrplan für die Busse, die auf der Insel Lipari den Stadtverkehr besorgen sowie vorbildlich die Ortschaften miteinander verbinden. Konkret sieht das dann so aus, dass die Linea Bianca auf ihrem Rundkurs vom Busterminal übers Hospital beispielsweise um 10.30 Uhr von der Marina Corta über die Haltestelle Busterminal (die hier prägnant „Esso“ heißt, weil die Tankstelle für Benzintanker ein sehr zentraler Ort ist) zum Nachbarort Canneto fahren soll. Pünktlich um 10.45 kommt der Bus dann auch an. Kein Problem, wir haben ja Zeit. Der Fahrer schnappt sich den Kinderwagen, der vorne neben ihm stand, und dreht erst mal mit seinembambino eine Runde. Derweil kassiert der Schaffner die vier Fahrgäste schon mal ab: Einfache Fahrt 1,50 – Hin und zurück 2,50. Wir haben ein Zehnerticket für 10,50 erstanden und werden pro Person einmal gelocht, zahlen also pro Fahrt 1,05 Euro.Während wir noch sinnieren, wie schön und arbeitsplatzschaffend es doch ist, wenn so ein kleiner Stadtbus mit 10 Sitz- und 22 Stehplätzen sich nicht nur einen Fahrer, sondern auch einen Schaffner leistet, kommt Papa conducente zurück und liefert das Baby bei seiner Frau (die im Bus gewartet hatte) und dem (sicher nicht zufällig) vorbeikommenden nonno ab.

Nun hätte es ja eigentlich losgehen können, aber eine Gruppe von ungefähr 234 Schülerinnen und Schülern, die bislang brav auf der molo in elendig langer Schlange auf den Beginn des Stadtgangs gewartet hatte, hatte sich den gleichen Moment zum Abmarsch erkoren. Das war nun der große Moment für die beiden Politessen, die auf dem Platz für Ordnung sorgen. Mit gebieterischer Handbewegung deutete die eine dem Busfahrer ein „Stop“ und den studenti ein „Go!“

Ungefähr bei Schüler Nummer 84 entschied die Hübsche aus unerfindlichen Gründen, den Spieß umzukehren: Schülerstopp und Busfreifahrt, wie schön!

Es ist immer ein Erlebnis, durch enge Gassen zu fahren, zumal wenn dort Touristen unterwegs sind und ihren Teil der Straße beanspruchen. Seelenruhig kutschierte der Fahrer das Gefährt voran, bis ein kleines blaues Auto vor ihm stand. Der Fahrer betätigt die Hupe, das kleine blaue Auto bleibt stehen. Er hupt, es steht. Immer noch sehr gelassen verlässt der Busfahrer die Linea Bianca, öffnet die Tür des kleinen blauen Autos und fährt es einige Meter vor und weiter rechts heran. Der ältere Herr auf dem Beifahrersitz protestierte nicht, die Leute im Bus applaudierten nicht, die Fahrt ging weiter, als ob nichts passiert wäre…

Der Barbier von Lipari

Granita mit Brioche

Erlebnisse auf den Äolen (4)

Das Alltagsleben in italienischen Kleinstädten hat seinen eigenen Rhythmus. Die Melodie des Alltags beginnt für Viele morgens in der Bar mit einem caffè und einer pasta. Das eine ist ein Espresso, wie man ihn in Deutschland selten findet (ich habe ihn, ehrlich gesagt, so gut noch nirgendwo bekommen). Selbst im kleinsten Ort mit der rüdesten Bar steht eine riesige Espressomaschine, aus der ein ölig-cremig-starkes Gebräu kommt. Pasta, das hatten wir schon, ist ein Gebäck – vom Schokohörnchen über den Apfelplunder bis zum Blätterteig mit Cremé. Alles süß, aber wenn man das mag: alles vorzüglich. Im Sommer kommt auch die Mischung aus einer Granita mit einer Brioche gut. Granita aus Kaffee (dem starken!) oder Schokolade, Mandeln, Erdbeeren, Limonen – die Auswahl ist meist groß. In der Hafenbar Il Gabbiano genossen wir eine der besseren Varianten der Granita, natürlich mit echter Sahne und nicht diesem Sprühzeugs.In der Bar am Tresen geht’s schnell und ist preiswerter als drinnen oder gar draußen am Tisch. 80 Cent für einen caffè a banco sind eine Einladung, Stammgast zu werden. Wenn man partout seine Granitádraußen schlürfen möchte, geht das natürlich auch, der Aufschlag ist je nach Örtlichkeit allerdings beachtlich bis happig.

Barbiere Carmelo Bertè
Barbiere Carmelo Bertè
Gleich neben der Bar gibt es den Barbier von Lipari. Ein ganz kleiner Laden, aber mit großem Angebot: Hier lassen sich die Männer tatsächlich noch rasieren, und keine Frage: Das ist die schaumige Nassrasur. Und die Haupthaare scheinen auch schnell nachzuwachsen auf Lipari, jedenfallls ist immer gut zu tun. Da italienische Männer sich immer etwas zu erzählen haben, geht es bei Carmelo Bertè natürlich meist lautstark zu. Duschen kann man hier übrigens auch, signalisiert das großformatige Schild – das Angebot scheint aber weniger häufig in Anspruch genommen zu werden als Rasur oder Haarschneiderei.
Pasticceria d'Ambra
Pasticceria d’Ambra

In einer kleinen Gasse unweit der Marina Corta gibt es ein ganz spezielles Laboratorium. Morgens um fünf wird hier bereits gewerkelt, und man kann im weiten Umkreis riechen, was hier hergestellt wird: Süßes! Die kleine und von außen unscheinbare Pasticceria öffnet morgens um sieben, bis dahin bersten die Auslagen mit Keksen, Törtchen, mit Eis gefüllten Waffeln, Canolli und allem, was dick macht. Sonntags ist die Kühlung voll mit Vorbestellungen, das Laboratorium im Familienbesitz scheint einen guten Ruf zu haben. Aber natürlich ist es nicht die einzige Institution ihrer Art in Lipari: Subba ist der Platzhirsch am Corso, groß und mit Tischen zum Frühstücken draußen. Das Eis ist eine Wucht in (leider recht geschmacklosen) Tüten: Ein cono kostet 2,50 Euro – dafür gibt es aber soviel Eis, dass theoretisch eine komplette Kleinfamilie davon ausreichend zu naschen hätte. Aber so wie es schmeckt ist keiner geneigt, etwas mehr als einen Probeschleck abzugeben. Ebenfalls am Corso, aber deutlich unauffälliger: Oscar. Marzipanfrüchte sind hier die Spezialität, aber die anderen üblichen Schleckereien gibt’s natürlich auch.

[Karte Isole Eolie | Karte Lipari - Marina Corta zu diesem Beitrag]

An der Marina Corta in Lipari

Marina Corta

Erlebnisse auf den Äolen (3)

Die Marina Corta ist der romantischere der beiden Häfen von Lipari. Kleinere Fischerboote dümpeln hier vor sich hin, aber die Zahl der Bars, Restaurants und Geschäfte mit touristischem Angebot lässt Schlimmeres ahnen. Richtig: Ab zehn Uhr spucken schon im Mai Spezialboote im Stundentakt Massen von Tagestouristen aus. Die wälzen sich dann an der Chiesa delle Anime del Purgatoriovorbei auf die Piazza Ugo S. Onofrio und stürmen die Restaurants. Dort verbringen sie die Hälfte der zur Verfügung stehenden Zeit auf der Insel, wundern sich vielleicht über das vergleichsweise ordentliche Angebot für so einen Ort sowie die relativ moderaten Preise und versuchen dann, die Insel zu erkunden.

Chiesa di S. Guiseppe
Chiesa di S. Guiseppe

Einige schaffen es links hoch zur Chiesa di S. Guiseppe und fragen sich (und gegebenenfalls vorbei eilende Touristen gleicher Sprache), ob’s denn hier irgendwo einen schönen Blick über die Stadt, die Insel und das ganze Archipel gäbe? Die Antwort befriedigt sie nicht wirklich: Ja, so etwas gibt es durchaus, aber dazu muss man ein wenig wandern, bergan zum Beispiel. „Ach, Herbert, wie schade, aber das Boot geht doch schon wieder in einer halben Stunde!“ Pech gehabt.Andere laufen rechts weiter, vorbei an kleinen Geschäften mit Allem: Liparische Spezialitäten! Weine der Region! Blusen! Nach wenigen hundert Metern wird’s dünner mit derlei Angeboten, und wer Pech hat, schafft es wegen mangelnder Attraktivität der Straße nicht mehr bis zur Treppe hoch zum Castello. Pech gehabt.

Aber es gibt ja auch die, die nicht mit der zehn-Uhr-Touri-Barke anlanden. Die genießen die Zeit davor und die nach 16 Uhr, wenn wieder Ruhe einkehrt.

Morgens in Lipari. So gegen sieben Uhr. Die Glocken von S. Giuseppe spielen eine aufmunternde Melodie. Nicht so ein langweiliges schwermütiges Bimbambum wie in Teutonien, sondern ein heiteres Lied in mehreren Strophen, über 70 Sekunden lang. Um zwölf und abends um acht wiederholt sich der Ohrenschmaus mit anderen Melodien. Es gibt freilich auch andere Klänge, wenn die Totenglocke klagt. Unwillkürlich halten alle in Schallweite der Glocke inne, das Leben kommt zur Ruhe. Zumindest die Einheimischen auf dem Platz vor dem Hafen, die sich gerne im Schatten der Statua di S. Bartalomeo zum täglichen Palaver treffen, bleiben schweigend stehen und erweisen dem oder der Toten die letzte Ehre.[Karte Isole Eolie | Karte Lipari - Marina Corta zu diesem Beitrag]

Italienisch einkaufen (2)

Schwertfisch am Mittag

Erlebnisse auf den Äolen (2)

Ermutigt durch die guten Erfahrungen unseres ersten liparischen Fischeinkaufs wagten wir uns anderntags ein zweites Mal. “Heute gehen wir aber mal in einen richtigen Fischladen, so einen für die Hausfrauen und so!” schlug ich vor. Auch solche gab’s unweit der Wohnung, und so stapften wir los, um den morgendlichen panino-Kauf um pesce zu erweitern. Schwertfisch sollte es dieses Mal sein, und mutig bestellte ich due fetti de pesce spada. “Due?” fragte der Fischverkäufer, und wir nickten. Er drehte sich um, schnittt zweimal beherzt zu und präsentierte – Schwertfisch für eine Großfamilie. Sylke sah mich an, ich sah Sylke an, der pescivendolo sah abwechselnd uns und die Waage an. Wahrscheinlich hielt er uns für teutonische Vielfraße, obwohl wir doch beide eigens für den Urlaub und der Möglichkeit des am Strand gesehen werden abgenommen hatten. “Si, si…” sagte ich, und als wir nach Begleichen der üppigen (aber reellen) Rechnung für ein knappes Kilo Schwertfisch nahezu ohne Knochen den Laden verlassen hatten, schwor ich, demnächst noch besser italienisch zu lernen, um Verkäufern von Schwertfisch zweifelsfrei die Mittteilung zukommen zu lassen, dass wir pesce per due brauchen…Sylke lachte und schlug vor, zwei Mahlzeiten draus zu machen: Eine für den Abend und die andere für den nächsten Tag, falls der Fisch dann noch frisch sei. “Sei man unbesoargt,” beruhigte ich sie mit ostfriesisch-nordisch-seemännischem Akzent, “der ist morgen hier noch frischer als du ihn je in Dresden beim Fischhändler hast!”

Schwertfisch am Abend
Schwertfisch am Abend

Und so war es dann auch: Am Abend des gleichen Tages teilten wir uns die eine Scheibe, am Mittag des folgenden Tages die zweite. Auch in Ferienwohnungen und mit wenigen Mitteln können die Geschmacksrichtungen ja variieren, weswegen es abends Rucula, Tomaten mit Kapern (die waren warm, weil in der Pfanne) und einen Salat dazu gab.Die Mittagsvariante (Bild oben und hier) kam mit mit Zwiebeln, Knoblauch, Öl, Zitronensaft und der Äolischen Kräutermischung aus, die wir im Vorratsschrank hatten. Das ist eine Urlaubs-Mehrzweck-Würzmischung, die mal kräuterig, mal scharf, mal knofelig schmeckt – je nachdem, was man aus dem Vorratsglas fitscht und ans Gericht gibt.

Italienisch einkaufen (Teil 1)

Das Beste vom Thunfisch

Erlebnisse auf den Äolen (1)

So ein Urlaub will ja ordentlich vorbereitet sein – auch sprachlich. Also schnell noch einen Sprachkurs gekauft und auf den iPod geschmissen, so dass auf dem Weg zur Arbeit und beim Rückweg nach Hause das Hirn quasi subkutan mit Italienischem gefüttert wird.In unserer Ferienwohnung auf Lipari war die Küche gut ausgestattet, der Platz auf der Dachterrasse himmlisch und das Angebot an Frischem in den Alimentari göttlich. Also beschlossen wir eines Morgens, Fisch zu kaufen. Morgens, weil die örtlichen Fischer ihre Ware dort frisch anboten und meistens schon am späten Vormittag ausverkauft waren.Sylke empfahl “die beiden Läden am Ende des Hafens” – warum nicht? Wir also hin. Wir also da. Wir zögerten: Läden waren das nicht, eher, sagen wir: finstere Räume mit einer kleinen Tür davor und wiederum davor Männern, die fürchterlich viel und italienisch (was sonst?) palaverten. Gerade vor uns der Laden machte einen den Umständen entsprechenden guten Eindruck, der links daneben einen besseren.”Oder wollen wir doch lieber in die Stadt und dort…???” hub ich an, doch Sylke machte mir Mut: Ob wir nicht doch hier…???

Dottore Pescatore hatte uns bemerkt, kam und fragte (italienisch, wie sonst), was wir denn wollten und ob er uns helfen und überhaupt… Ich hatte natürlich alle Lektionen vergessen und antwortete fließend im kleinkindlichen Einwortsatz: “Tonno!” Er nickte, ging in die finstere Höhle, ganz tief, noch weiter – und kam dann mit einem kompletten Tunfisch zurück. Wir sahen uns etwas entsetzt an, ich fasste mich und deutete, mehr mit Händen als wohl geformten Worten (wie denn auch: ohne iPod im Ohr???), an: Zwei Tranchen, due fetti, per piacere

Wir waren ziemlich verunsichert, ob das überhaupt möglich sein würde. Sah mehr aus wie ein Großhandel, dachte ich. “Sieht hier ja mehr aus wie ein Großhandel!”, sagte Sylke. Dottore Pescatore übergab den tonno completo einem Kollegen, der ihn (den Fisch), haste-nicht-gesehen-wie-das-blut-spritzt, einen Kopf kürzer machte und uns lächelnd ansah, den kopflosen Tun vor der Brust. Ein englisch radebrechender dritter Mann tauchte auf und fragte, ob wir wirklich zwei Tranchen haben wollten. Er deutete auf die Mitte des Fisches, sagte: Könnten wir natürlich haben. Aber – er deutete auf die Seiten des Fisches – weitaus besser seien diese beiden Teile. Eigentlich würden sie die nie verkaufen, weil sie soooooo lecker seien.

Nun bilden wir beide uns ja bekanntlich ein, einiges vom Essen und Kochen zu verstehen – aber “diese beiden Teile” kannten wir nicht. Aber das uns sechs italienische Männeraugen ehrlich anstrahlten, nickten wir: si, si… Wir zahlten zehn Euro fürs Pfund Seitenlappen, brachten die Tüte in den heimischen Kühlschrank und gingen wandern…

“Es gibt,” sinnierte Sylke, “zwei Möglichkeiten: Entweder die lachen sich jetzt ins Fäustchen, wie doof doch Touris sind, den Abfall zu nehmen – oder es ist in der Tat ein tolles Stück!” – Und dann, wenig später: “Aber warum sollten die uns übers Ohr hauen?” – Und dann, noch später: “Glaubst Du, dass das gut schmeckt?” – Und dann, später: “Was ist, wenn das nun nicht gut ist?” – Und dann, später, am Abend, nach dem tonno aus der Pfanne auf den Tisch des Hauses kam: “Der beste Tunfisch meines Lebens!”