Villa Marie
[2003]
Nach der Flut wie vor der Flut ist die Villa Marie der unkomplizierte Italiener am Blauen Wunder. Man kann bestellen, was man will und ist nicht enttäuscht, doch unschlagbar sind und bleiben die Klassiker Vitello Tonnato, der Lammrücken aus dem Ofen mit Rosmarin gebraten und Tiramisu zum Dessert. Der Service ist unkompliziert und freundlich, die Weinkarte bietet auch entdeckenswertes Unbekanntes aus Italien.
[2002]
Wenn man nicht genau wüsste, zu Füßen des Blauen Wunders in Dresden zu sitzen: Man käme sich vor wie in der Toskana. Die von Grund restaurierte Villa Marie, vor zehn Jahren ein nahezu abbruchreifes Haus, strahlt viel Atmosphäre aus und lockt die komplette Toskana-Fraktion der Stadt. Man sieht Professoren mit ihren Studentinnen debattieren, Geschäftsleute die Zukunft diskutieren und Touristen einfach nur den Blick auf Brücke und gegenüberliegendes Elbufer genießen.
Die Karte ist klein und nicht überaus abwechslungsreich, aber Kenner kommen sowieso hauptsächlich wegen des Vitello Tonnato oder des Lammrückens aus dem Ofen mit Rosmarin gebraten und nehmen (wenn schon tradizione, dann auch dies:) Tiramisu zum Dessert. Wer die Geheimtipps nicht kennt, wird aber auch ansonsten nicht enttäuscht und genießt (im Sommer draußen, aber da fordern häufig die Mücken ihr Recht!) Wachtelbrüste mit Pfifferlingen, Frühlingslauch und Pilafreis mit Parmaschinken oder Spaghetti mit gebratenen Gambas und Fenchel.
Die Weinkarte verzeichnet, wen wundert’s, hauptsächlich solche italienischer Herkunft, der Service ist überwältigend freundlich und zuvorkommend.
[Anschrift]
Villa Marie
Fährgässchen 1
01309 Dresden
Tel. 03 51 / 3 11 11 86
Täglich 11.30 bis 1 Uhr (Küche bis 24 Uhr)
www.villa-marie.de
restaurant-bar@villa-marie.com
Ulrich van Stipriaan
STIPvisiten · Stand: 06/2003