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	<description>Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</description>
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		<title>Alles Liebling, oder was?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 19:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uvs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[bean&beluga]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch vom Winzer]]></category>
		<category><![CDATA[Frédéric Fourré]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Friedrich Aust]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Schneider]]></category>
		<category><![CDATA[Resaturantbesuch]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Hermann]]></category>
		<category><![CDATA[Weißer Hirsch]]></category>
		<category><![CDATA[Wine&Dine]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p>Wine &#38; Dine mit drei Winzern im bean&#38;beluga Natürlich haben wir unsere Lieblingswinzer, unsere Lieblingsköche, unsere Lieblingssommeliers und -bedienungen. Da ist es ein schöner Zufall, wenn man mal an einem Abend gleich einige aus jeder Kategorie zusammen treffen und genießen kann. &#8230; <a href="http://stipvisiten.de/2012/05/alles-liebling-oder-was/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/05/alles-liebling-oder-was/">Alles Liebling, oder was?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p><a href="http://www.ipernity.com/doc/stip/12686537"><img title="Wine&amp;Dine" src="http://u1.ipernity.com/22/65/37/12686537.66a9e8cd.560.jpg" rel="lightbox3174" alt="Wine&amp;Dine" width="560" height="374" /></a></p>
<h2>Wine &amp; Dine mit drei Winzern im bean&amp;beluga</h2>
<p>Natürlich haben wir unsere Lieblingswinzer, unsere Lieblingsköche, unsere Lieblingssommeliers und -bedienungen. Da ist es ein schöner Zufall, wenn man mal an einem Abend gleich einige aus jeder Kategorie zusammen treffen und genießen kann. Im <a title="bean&amp;beluga" href="http://www.bean-and-beluga.de/">bean&amp;beluga</a> waren mit <a href="http://black-print.net/de/" rel="nofollow" target="_blank">Markus Schneider</a>, <a href="http://www.weingut-aust.de/" rel="nofollow" target="_blank">Karl-Friedrich Aust</a>, <a href="http://www.weincasting.com/2010/06/09/winzer-spezial-frederic-fourre/" rel="nofollow" target="_blank">Frédéric Fourré </a>drei Winzer, deren Weine wir sehr schätzen, zu Gast. Stefan Hermann schickte elf Gerichte aus der Küche, natürlich passend zu den Weinen der Winzer. Es gab Vorschläge, welcher Wein wozu passen würde – aber wenn <a href="http://www.bean-and-beluga.de/bean-and-beluga/Wein.html" rel="nofollow" target="_blank">Jens Pietzonka </a>da ist, sollte man ihn besser fragen: Da gibt&#8217;s schon mal einen Tipp außer der Reihe.</p>
<p>Tagesbar und Feinschmeckerrestaurant waren gleichermaßen in das Geschehen einbezogen und nahezu komplett besetzt. Allerdings gab es die Einladung, nicht dauernd am Tisch sitzen zu bleiben, sondern herumzugehen: Die Winzer hatten jeweils ihren eigenen Stand, an dem man mit ihnen ins Gespräch kommen und die mitgebrachten Weine auch außerhalb der Menüfolge probieren konnte. Das klappte vor dem Essen ganz gut und mittendrin noch einmal, als Stefan Hermann am Herd der Kochschule stand und das <em>Leipziger Allerlei</em> fertig stellte – natürlich eins, das diese Bezeichnung wirklich verdient, mit frischen Morcheln und Flusskrebsen. Und was für welchen: groß, festes Fleisch, geschmackvoll.</p>
<p>Das Leipziger Allerlei war für uns einer der Höhepunkte. Zwei andere: Spargel / Melone, wobei der Spargel als Mousse sehr intensiv schmeckte und dem Frühlingsklassiker endlich mal eine ganz andere Konsistenz gab. Und dann muss man, wenn Stefan Hermann Maibock zubereitet, <a href="http://stipvisiten.de/2011/06/beanbeluga/" rel="nofollow" target="_blank">nochmal</a> darauf hinweisen, dass er das unverschämt gut macht.</p>
<p>Bei den Weinen ging&#8217;s uns ähnlich wie beim Essen: Alle gefielen, aber einige dann doch mehr als die anderen. Der 2011 Weissburgunder &amp; Grauburgunder von Karl-Friedrich Aust, der 2011 Grauburgunder von Frédéric Fourré, der 2009 <a href="http://www.rooiolifant.com/" rel="nofollow" target="_blank">Vet rooi Olifant Stellenbosch</a> von Markus Schneider (zum Maibock!) wären unsere Lieblinge gewesen, wenn nicht&#8230; Ja, wenn nicht an solchen Abenden die Winzer sich oft einen Spaß daraus machen, geheimnisvoll von Tisch zu Tisch zu huschen und unter vorgerhaltener Hand einzuschenken, was es eigentlich gar nicht geben dürfte (manchmal laufen sie nicht mal rum und man muss zur rechten Zeit am rechten Platz sein&#8230;). Ein ganz fantastisch knackiger Riesling Reserve von Markus Schneider gehörte dazu, und Frédéric Fourré empfahl nicht ohne Grund zur Dessertzeit seinen Morio Muskat.</p>
<p><strong>Das Essen.</strong><br />
Saibling / Kopfsalat / Sauerrahm<br />
Roastbeef / Spargel /Salsa Verde<br />
Gazpacho / Wildkräuter<br />
Spargel / Melone<br />
Leipziger Allerlei / Flusskrebse<br />
Risotto / Bärlauch / Calamaretti<br />
Milchkalb / Kartoffel-Gurkensalat<br />
Maibock /Spitzkohl<br />
Roquefort / Portwein /Hibiskus<br />
Crême Brulée / Rhabarber<br />
Erdbeersüppchen / Grießknödel</p>
<p><strong>Die Weine.</strong><br />
<em>Karl-Friedrich Aust</em> / Radebeul, Sachsen<br />
2010 Kerner / 2011 Weissburgunder &amp; Grauburgunder / 2011 Bacchus<br />
<em>Frédéric Fourré</em> / Radebeul, Sachsen<br />
2011 Gutedel / 2011 Weissburgunder / 2011 Grauburgunder<br />
<em>Markus Schneider</em> / Ellerstadt, Pfalz<br />
2011 Weissburgunder / 2011 Viognier / 2010 Blackprint / 2009 Vet rooi Olifant Stellenbosch<br />
Übermut Rot</p>
<p><strong>bean&amp;beluga</strong><br />
Bautzner Landstr. 32<br />
01324 Dresden</p>
<p>Tel. 0351 / 44008800<br />
<a href="http://www.bean-and-beluga.de/" rel="nofollow" target="_blank">http://www.bean-and-beluga.de</a></p>
<p>Geöffnet:<br />
Gourmetrestaurant: Di – Sa 18.30 &#8211; 22.00 Uhr<br />
Tagesbar: Di – Sa, 10 – 23 Uhr</p>
<p>[Besucht am 12. Mai 2012 | <a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;msa=0&amp;msid=117923577055243494477.000481c3982be227425d5&amp;ll=51.066697,13.829298&amp;spn=0.03247,0.090895&amp;z=14&amp;iwloc=000481c55ea10999c66e4" rel="nofollow" target="_blank">Lage</a> und <a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;msa=0&amp;msid=117923577055243494477.000481c3982be227425d5&amp;ll=51.117317,14.256134&amp;spn=0.519814,1.977539&amp;z=10" rel="nofollow" target="_blank">Karte der hier besprochenen Restaurants</a> in Dresden und Umgebung]</p>
<p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/05/alles-liebling-oder-was/">Alles Liebling, oder was?</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nichts dem Zufall überlassen</title>
		<link>http://stipvisiten.de/2012/05/nichts-dem-zufall-ueberlassen/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 09:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uvs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Omakase]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurantbesuch]]></category>
		<category><![CDATA[Uma]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p>Omakase-Menü im berliner Uma Omakase ist ein japanischer Begriff, schreibt sich (wenn die Wikipedia uns nichts vorgaukelt) eigentlich お任せ und meint, etwas flapsig ausgedrückt: Mach&#8217;s mir doch wie du es willst! In besseren Sushi-Restaurants heißt das: Man überlässt dem Meister die Zusammenstellung und Auswahl der Gerichte und &#8230; <a href="http://stipvisiten.de/2012/05/nichts-dem-zufall-ueberlassen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/05/nichts-dem-zufall-ueberlassen/">Nichts dem Zufall überlassen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p><a href="http://www.ipernity.com/doc/stip/12673626"><img title="Uma" src="http://u1.ipernity.com/22/36/26/12673626.8aace979.560.jpg" rel="lightbox3151" alt="Uma" width="560" height="560" /></a></p>
<h2>Omakase-Menü im berliner Uma</h2>
<p><em>Omakase</em> ist ein japanischer Begriff, schreibt sich (wenn die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Omakase" rel="nofollow" target="_blank">Wikipedia</a> uns nichts vorgaukelt) eigentlich お任せ und meint, etwas flapsig ausgedrückt: Mach&#8217;s mir doch wie <em>du</em> es willst! In besseren Sushi-Restaurants heißt das: Man überlässt dem Meister die Zusammenstellung und Auswahl der Gerichte und verlässt sich auf seinen guten Geschmack – was meist auch finanziell ein attraktiver Deal ist. Unter dem Dach des noblen Adlon in Berlin überlässt man natürlich nichts dem Zufall, weswegen der Überraschungsfaktor beim Omakase im Restaurant Uma (ab zwei Personen, 80 Euro pro Person bei acht Gängen, 120 Euro bei zwölf) nur für denjenigen groß ist, der sich nicht vorher im Internet schlau gemacht hat.</p>
<p>Wir wussten Bescheid, fanden es aber nicht schlimm, denn die eigentliche Überraschung war ja, wie geil das alles schmeckte (habe ich gerade <em>geil</em> geschrieben? Oh, pardon: wie <em>vorzüglich</em> sollte es natürlich heißen!). Die uneigentliche Überraschung war, wie ungezwungen es im Uma – trotz des<em>noblen Daches</em>! – zugeht. Ein überaus kompetenter und freundlicher Service agiert ohne all die Phrasen, die wir im Laufe zahlreicher Restaurantbesuche kennen und nicht lieben gelernt haben, und die Gäste an den Tischen rundherum plaudern genau so ungezwungen. Mithin: es herrscht eine angenehme Atmosphäre.</p>
<p>Acht Gänge klingt viel – alles ist aber so geschickt miteinander verwoben, dass man hinterher klaglos das Uma verlässt. Die ersten drei Gänge kamen gemeinsam, und ich schreib sie hier mal bewusst so schlicht auf, wie sie auf der Karte standen:<br />
<em>spinatsalat | soja curd</em><br />
<em> spargelsalat | lachs | löwenzahn | radieschen</em><br />
<em> beeftatar | sauce gribiche | brot chip<br />
</em><br />
Nun ist derlei Schlichtheit keineswegs neu und sensationell, aber doch meist ein Zeichen für eine gradlinige Küche. Und so war&#8217;s dann auch. Der Spargelsalat (im Prinzip eine zerdrittelte Stange Spargel pro Person) mit dem Lachs und den Salaten sehr leicht und frisch, das Beeftatar eine Würzwucht, vor allem wenn man es (wie vom Service empfohlen) mit der Sauce Gribiche vermengte. Und der Spinatsalat? Zum Reinsetzen. Aber das macht man ja nicht, auch wenn es leger zugeht&#8230;</p>
<p>Gang vier und fünf von acht kamen wieder zusammen, dieses Mal nur noch gekuschelter als die drei zuvor: Im Teller <em>weisse spargelsuppe | strandkrabben | ingwer</em> und auf dem Tellerrand<em> 2erlei blumenkohl</em>. Öhm, das kann man natürlich Gang nennen, aber man hätte auch Deko oder zusätzliches <em>Geschmackstupferl</em> dazu sagen können. Geschmacklich ging das feine Spiel der Geschmäcker weiter, und insgeheim bedauerten wir auch, dass von Blumenkohlpaste und Blumenkohlröschen nur ein Probierhauch gereicht wurde. (Andererseits: Bei größeren Mengen wäre das Vergnügen insgesamt eben doch nicht so schön gewesen!)</p>
<p>Zum Fischgang mit <em>maischolle | grüne bohnen | trüffelkartoffeln | koriander</em> mussten wir feststellen: Ohne Koriander kommt die fernöstlich inspirerte Küche nicht aus. Wir mögen ihn und waren zufrieden – wem bei dem Kraut allerdings der Geruch von <em>Katzenpipi</em> ins Hirn kommt, muss leiden. Zu Trüffel gibt es derlei Assoziationen erfreulicherweise nicht&#8230;</p>
<p><em>kalbsfilet | shiitake | junglauch | trüffel glacé</em> zum Hauptgang gefiel neben dem feinen kleinen Trüffelanschluss wegen des wunderzarten kross gebratenen Kalbsfilets, das unter einem Shiitake-Pilz ruhte. Shiitake, habe ich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shiitake" rel="nofollow" target="_blank">gelernt</a>, gehört zur Gruppe der Speisen, die den fünften Sinn anregen. Also auf der Zunge. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umami" rel="nofollow" target="_blank">Umami</a> spricht neben süß, sauer, salzig und bitter eigene Rezeptoren in der Zunge an, hat es aber im Deutschen noch nicht zu so einem treffenden Begriff gebracht: &#8220;Hmm, das ist mir zu <em>umami</em>?&#8221; Noch nie gehört! Aber es ist doch ein schöner Zufall der japanischen Sprache, dass da <em>Uma</em> drin vorkommt, oder?</p>
<p>Zum Dessert erwarteten wir laut Menü <em>maibowle | erdbeeren | waldmeister </em>– und hatten Schlimmes befürchtet. Wie naiv wir waren, denn natürlich gibt es die Maibowle anders als erwartet. Waldmeisterblättchen im Geleewürfel, dazu Erdbeeren und Eis wären eigentlich schon ein schöner Abschluss gewesen. Aaaaaaber: Jetzt noch, so <em>on top</em>, ein wenig lauwarme Schokolade, vielleicht als Soufflé? Eigentlich, meinte die Dame vom Service, sei das ja schon ausverkauft, aber vielleicht sei ja noch eins da! Sprach&#8217;s, huschte in die Küche und kam alsbald zurück mit einem dann wirklich krönenden schokoladigen Abschluss.</p>
<p>Wer uns kennt, ahnt übrigens, dass nun noch ein paar Zeilen zu den Getränken kommen. So soll&#8217;s sein: Zum Omakasemenü wird eine Cocktailbegleitung angeboten (pro person 25 Euro)! Das fanden wir so gewagt, dass wir uns nur einmal trauten, was ein Fehler war. Nicht, dass der Wein des Anderen unpassend gewesen wäre, aber die Cocktails waren zumindest das ungewöhnlichere und vor allem jeweils extrem zum Essen passende Vergnügen. Lediglich die Namen der Cocktails fanden wir verspielt-affig, aber die standen ja nur auf der Karte und nicht auf dem Tisch.</p>
<p>Für die Statistik und zum Anregen – es gab:<br />
<em>say you zu sake</em><br />
yuzu sake | massenez melone | zitronensaft | prosecco bellussi<br />
<em>the herbal plumster</em><br />
basilikum | zuckersirup | limettensaft | pflaumensake | chatreuse<br />
<em>uhrwerk orange</em><br />
mariegold sake | cointreau | limette | zuckersirup | frischer ingwer<br />
<em>dream a little dream</em><br />
sake dreamy clouds | taylors port | marashino luxardo<br />
<em>kome in and find out</em><br />
waldmeister | roses lime cordial | kome shochu</p>
<p><strong>uma Restaurant</strong><br />
Behrenstraße 72<br />
10117 Berlin</p>
<p>Tel: +49 30 301117-324<br />
<a href="http://www.uma-restaurant.de/" rel="nofollow" target="_blank">www.uma-restaurant.de</a></p>
<p>Geöffnet: täglich 11 – 23 Uhr</p>
<p>[Besucht am 2. Mai 2012 | <a href="http://g.co/maps/grk2p" rel="nofollow" target="_blank">Lage</a>]</p>
<p><em>Disclaimer: Ich kenne die Restaurantleiterin des Uma, weil wir – wie sie einmal unvergleichlich charmant in einer E-Mail formulierte – eine gemeinsame gastronomische Vergangenheit haben. Außerdem hat sie uns einen Begrüßungschampagner spendiert. Aber auch ohne diese beiden vergnüglichen Tatbestände hätte ich wohl kaum etwas anderes geschrieben. Nur ein Glas weniger getrunken <img src='http://stipvisiten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/05/nichts-dem-zufall-ueberlassen/">Nichts dem Zufall überlassen</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Köstliche Sushi und Sashimi zum Sattwerden</title>
		<link>http://stipvisiten.de/2012/05/koestliche-sushi-und-sashimi-zum-sattwerden/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 22:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uvs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amsterdam]]></category>
		<category><![CDATA[andernorts]]></category>
		<category><![CDATA[All You Can Eat]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurantbesuch]]></category>
		<category><![CDATA[Spui]]></category>
		<category><![CDATA[Sushi]]></category>
		<category><![CDATA[Tokyo Café]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p>In einem Jugenstilhaus genießt man im Tokyo Café Restaurant all you can eat Haus Spui 15 Die Lage ist gut: am Spui, einem der touristischen Zentren von Amsterdam. Das Haus fällt auf, weil es aus dem Rahmen fällt: Jugendstil ist im &#8230; <a href="http://stipvisiten.de/2012/05/koestliche-sushi-und-sashimi-zum-sattwerden/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/05/koestliche-sushi-und-sashimi-zum-sattwerden/">Köstliche Sushi und Sashimi zum Sattwerden</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p><a href="http://www.ipernity.com/doc/stip/12667814"><img title="Tokyo Café Restaurant" src="http://u1.ipernity.com/22/78/14/12667814.59f29999.560.jpg" rel="lightbox3142" alt="Tokyo Café Restaurant" width="560" height="374" /></a></p>
<h2>In einem Jugenstilhaus genießt man im Tokyo Café Restaurant all you can eat</h2>
<table style="width: 100px; height: 67px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12668259"><img title="Haus Spui 15" src="http://u1.ipernity.com/22/82/59/12668259.f43d3da6.100.jpg" rel="lightbox3142" alt="Haus Spui 15" width="100" height="67" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12668259">Haus Spui 15</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Lage ist gut: am <em>Spui</em>, einem der touristischen Zentren von Amsterdam. Das Haus fällt auf, weil es aus dem Rahmen fällt: Jugendstil ist im Backstein-geprägten Amsterdam eher die Ausnahme, aber das Mosaik mit den Worten “M. Buttinghausen * Fotografie * Artistique” ist auf jeden Fall ein Hingucker. Nicht ganz passend die Leuchtreklame im Erdgeschoss, die klar macht: Hier ist kein Fotograf mehr tätig, das Glasdach des um 1900 vom Architekten G. van Arkel für den Fotografen Buttinghausen gebauten Hauses hat seine Schuldigkeit getan. Heute residiert hier ein Sushi-Restaurant, aber trotz der exponierten touristischen Lage ein hervorragendes.</p>
<p>Man könnte à la carte essen, aber das macht hier wohl keiner, denn es gibt ein unschlagbares<em> all-you-can-eat</em>-Angebot: Für 22,80 Euro (mittags: 17,80 Euro) kann man sich zwei Stunden lang bedienen lassen. Auf einem Zettel notiert man, was der Tisch haben möchte, das bringt der Service dann an den Tisch. Wir waren zu viert mit zwei erfahrenen Tokyo-Gängern und bestellten reichlich: &#8220;Wollen Sie wirklich fünf Mal die Lachs-Sashimi? Jede Portion besteht aus drei Scheiben!&#8221; fragte die Bedienung und sah erstaunt, dass auch der Rest des Bestellzettels gut gefüllt war. Doch doch, wir wussten es und wollten es, und nicht nur das. Aus gutem Grund: Lachs und Thunfisch waren taufrisch, der Lachs wunderbar marmoriert – und ja, wir bestellten in Runde zwei davon noch einmal nach, was die Bedienung dann doch irgendwie unfassbar fand.</p>
<p>Aber die Regeln des Hauses hatten wir befolgt: Es darf erst nachbestellt werden, wenn alles aufgegessen wurde. Ansonsten kann man so oft bestellen wie man mag, große Portionen, kleine Portionen &#8211; egal. Wir hatten (für vier Euro mehr pro Person, geht – vernünftigerweise – nur tischweise) das <em>Deluxe upgrade</em> genommen, weil dort die besseren (und teueren) Dinge wie Sashimi drin sind. Rechnet sich aber schnell!</p>
<p>Wir saßen im oberen Teil des Restaurants, wo wir von der Hektik des Eingangsbereichs und dem Trubel kommender und gehender Gäste nichts mitbekommen haben. Dieser Teil ist mit Holzbänken und -tischen zurückhaltend modern eingerichtet, Kissen sorgen für angenehmen Sitz. Aber da man nach zwei Stunden sowieso raus sein sollte, um der nächsten Schicht von <em>All-You-Can-Eatern</em> Platz zu machen, ist das Sitzfleisch eh nicht das große Argument.</p>
<p>Wie gesagt, Dank mehrerer Vorbesuche unserer <em>local scouts</em> konnten wir die Higlights des Hauses gezielt aussuchen. Da sie aber alle mundeten, wage ich einmal die Behauptung: Eigentlich egal, was man im Tokyo bestellt – es scheint alles gut zu sein. Also erwähne ich nur einmal, dass die <em>spicy tuna roll</em> tatsächlich ihren Namen verdient und angenehm scharf war, dass der <em>seaweed salad</em> herrlich nach Sesam schmeckte und perfektes Dressing hatte – und dass wir beim nächsten Besuch sicher wieder einen Tisch dort reservieren werden! Aber vielleicht lieber mittags, denn dann bleibt mehr Zeit, sich den vollen Magen leer zu laufen!</p>
<p><strong>Tokyo Café Restaurant</strong><br />
Spui 15<br />
1012 WX Amsterdam<br />
Tel. 020 489 7918<br />
<a href="http://www.tokyocafe.nl/" rel="nofollow" target="_blank">www.tokyocafe.nl</a></p>
<p>Geöffnet: täglich 11 – 23 Uhr</p>
<p>[Besucht am 5. Mai 2012 | <a href="http://g.co/maps/v8kjz" rel="nofollow" target="_blank">Lage</a>]</p>
<p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/05/koestliche-sushi-und-sashimi-zum-sattwerden/">Köstliche Sushi und Sashimi zum Sattwerden</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tulpen und Meer</title>
		<link>http://stipvisiten.de/2012/05/tulpen-und-meer/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 22:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uvs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amsterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Bergen aan Zee]]></category>
		<category><![CDATA[Holland]]></category>
		<category><![CDATA[Noordwijk]]></category>
		<category><![CDATA[Tulpen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p>Die Sache mit den endlosen weiten Tulpenfeldern und der schmucken Windmühle im Hintergrund, natürlich alles vor strahlendblauem Himmel: das haben die Holländer erfunden, denke ich mal. Die Tulpenfelder waren nämlich bei unserem Besuch endlich, die Windmühle stand ganz woanders und &#8230; <a href="http://stipvisiten.de/2012/05/tulpen-und-meer/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/05/tulpen-und-meer/">Tulpen und Meer</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p><a href="http://www.ipernity.com/doc/stip/12662411"><img title="Rosenfeld bei Bergen" src="http://u1.ipernity.com/22/24/11/12662411.3290dd2b.560.jpg" rel="lightbox3126" alt="Rosenfeld bei Bergen" width="560" height="233" /></a></p>
<p>Die Sache mit den endlosen weiten Tulpenfeldern und der schmucken Windmühle im Hintergrund, natürlich alles vor strahlendblauem Himmel: das haben die Holländer erfunden, denke ich mal. Die Tulpenfelder waren nämlich bei unserem Besuch endlich, die Windmühle stand ganz woanders und hatte gar keine Flügel. Und der Himmel? Niederländischgrau statt preußischblau.</p>
<table style="width: 100px; height: 67px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12662148"><img title="Noordwijkerhoud" src="http://u1.ipernity.com/22/21/48/12662148.5c713199.100.jpg" rel="lightbox3126" alt="Noordwijkerhoud" width="100" height="67" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12662148">Noordwijkerhout</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Unser Reiseführer hatte eine Straße quer durch die Felder versprochen, links und rechts nichts als Tulpenfelder. Links aber standen meistens Häuser, manchmal sogar nette. Rechts waren auch Häuser, und nur hin und wieder sahen wir den Hauch eines Tulpenfeldes. Aber von wegen Blüten! Hier machen sie – außerhalb von touristischen Orten wie dem <a title="Keukenhof" href="http://www.keukenhof.nl/de/">Keukenhof</a>, der sich das aber mit Eintritt recht ordentlich bezahlen lässt – hier also machen sie gar nicht auf Tourismus, sondern betreiben Gartenbau und Landwirtschaft. Und da werden die Blüten der Tulpen zur besseren Zwiebelvermehrung abgeschnitten. Will heißen: Viele Felder sind grün.</p>
<p>So ist das in Nord- und Südholland, wenn man nicht gerade in den ein, zwei Wochen da ist, in der die Postkartenfotografen ihre Bausatz-Wander-Mühle mit riesigem blauem Hintergrundtuch in die Landschaft stellen, um ihre Fotos zu schießen.</p>
<table style="width: 100px; height: 67px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12662130"><img title="Tulpen" src="http://u1.ipernity.com/22/21/30/12662130.c78ed0d9.100.jpg" rel="lightbox3126" alt="Tulpen" width="100" height="67" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12662130">Tulpen</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wir hatten unsere Mühle zu Hause gelassen und nahmen mit dem vorlieb, was die Natur hergab. Das war weniger als erwartet und mehr als nichts. Unweit von Bergen fanden wir das erste Feld, mit roten, lila, gelben und weißen Tulpen sowie als Zugabe farblich sehr schön blau kontrastierend Traubenhyazinthen. Ganz hinten am Horizont hatten die Fotografen sogar eine Mühle stehen lassen, und die Blauerhimmelschäfchenwolkenkulisse stand auch noch.</p>
<table style="width: 100px; height: 67px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12662134"><img title="Bergen aan Zee" src="http://u1.ipernity.com/22/21/34/12662134.04893371.100.jpg" rel="lightbox3126" alt="Bergen aan Zee" width="100" height="67" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12662134">Bergen aan Zee</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Natürlich haben die Holländer für die Zeit außerhalb der Tulpensaison noch andere Dinge für die Menschen dort arrangiert. Bergen aant Zee ist eins der klassischen holländischen Seebäder, mit meilenlangem Sandstrand und Dünen (aus gutem Grund: Betreten verboten) sowie Restaurationen für die Massen. Wir hatten mit SB Noord einen ganz netten Ort erwischt, mit freundlichem Personal und (wenn man das allein vom <a title="spinksen erklärt" href="http://www.mitmachwoerterbuch.lvr.de/detailansicht.php?Artikel=spinksen&amp;Eintrag1=784">Spinksen</a> an den Nebentisch so schreiben darf) ganz passablen Salaten. Man sitzt draußen, wird aber vom viehisch kalten Wind durch Glaswände geschützt. In meiner Heimat Ostfriesland, quasi der Fortsetzung der holländischen Küste gen Nord-Ost, gab&#8217;s das vor Jahrzehnten auch schon. Brutkästen nannten wir die praktische Einrichtung&#8230;</p>
<p>Der Ort selbst ist schnell durchschritten, weil nicht nach unserem Geschmack: Zu touristisch angelegt. Das geht, mussten wir dann später feststellen, auch noch schlimmer. Zandvoort reichte uns nach dem Durchfahren, Noordwijk aan Zee nach halbstündigem Durchlaufen. Dass mehrere Millionen Strandurlauber pro Jahr das offenbar anders sehen, bestärkte uns übrigens eher in der schnell gefassten Meinung&#8230;</p>
<table style="width: 100px; height: 67px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12662149"><img title="Touristeneinfall" src="http://u1.ipernity.com/22/21/49/12662149.38c65482.100.jpg" rel="lightbox3126" alt="Touristeneinfall" width="100" height="67" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12662149">Touristeneinfall</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Da gönnten wir uns doch noch ein Tulpenfeld etwas landeinwärts. Natürlich Häuser rundum, aber das kannten wir ja schon. Dafür hatte man auch im blütengeköpften Teil den einen oder anderen roten Tupfer stehen lassen, so dass es ein schönes Lehrbuchbild geworden ist. Wir waren mit unserer Tulpenknipserei gerade fertig, als ein Kleinbus vorfuhr und eine überschaubare Ladung wild gewordener Touris auskippte. Die Rollenverteilung war ganz einfach: Frauen und Kinder, kreischend, ins Feld, die Männer mit ausgestreckten Armen die Digiknipse haltend an den Feldrand zum Ablichten. Der Busfahrer stand ungerührt vor seinem Bus und dachte sich sein Teil. Uns, die wir in einen Leihwagen mit niederländischem Kennzeichen einstiegen, machte er mit einem leichten eindeutigen Augenaufschlag zu seinen Verbündeten.</p>
<p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/05/tulpen-und-meer/">Tulpen und Meer</a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Dem Sonnenuntergang entgegen</title>
		<link>http://stipvisiten.de/2012/05/dem-sonnenuntergang-entgegen/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 19:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uvs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Golk]]></category>
		<category><![CDATA[Meißen]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurantbesuch]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurantkritik]]></category>
		<category><![CDATA[STIPvisiten]]></category>
		<category><![CDATA[Winzerhof Golk]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p>Nein, das Herz der Welt ist Golk nicht. Andere Körperteile, weiter hinten und weiter unten, kämen vielleicht eher für eine Beschreibung in Frage. Andererseits gibt es in Golk den Winzerhof, den wir einmal zufällig während einer Wanderung entdeckt und dann &#8230; <a href="http://stipvisiten.de/2012/05/dem-sonnenuntergang-entgegen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/05/dem-sonnenuntergang-entgegen/">Dem Sonnenuntergang entgegen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p><a href="http://www.ipernity.com/doc/stip/12601009"><img title="Winzerhof Golk 2012" src="http://u1.ipernity.com/22/10/09/12601009.bbd9a83d.560.jpg" rel="lightbox3104" alt="Winzerhof Golk 2012" width="560" height="374" /></a></p>
<p>Nein, das Herz der Welt ist Golk nicht. Andere Körperteile, weiter hinten und weiter unten, kämen vielleicht eher für eine Beschreibung in Frage. Andererseits gibt es in Golk den Winzerhof, den wir einmal zufällig während einer Wanderung entdeckt und dann <a title="Ein perfektes Team" href="http://stipvisiten.de/2009/09/ein-perfektes-team/">gezielt besucht </a>hatten. Wir fanden&#8217;s toll und hatten uns den Winzerhof als ideales Ausflugsziel schon vorgemerkt – da hatte er geschlossen. Nun gibt es &#8220;einen Neubeginn mit neuen Wirtsleuten&#8221;, steht auf der Homepage.</p>
<p>Wir also hin – und denken uns: Den Wirt kennste doch? Genau: Er hatte uns schon 2009 bedient und ist nun auch (zusammen mit seiner Frau) Pächter. Mit dem Rollenwechsel hat sich die charmante Art glücklicherweise nicht verändert, schnell und unaufdringlich liest Marcelli Ossadnik den Gästen die Wünsche von den Augen ab.</p>
<p>Eigentlich wollten wir ja nur ein wenig Spargel essen – aber es kam dann doch ein wenig anders. Und damit meine ich nicht den Gruß aus der Küche: Ein klitzekleiner Salat mit einem Klacks saurer Sahne. Eine nette Idee, knackig und erfrischend. Zum Spargel hatten wir Zunge einerseits und ein Schnitzel vom Schwein andererseits bestellt, beides mit Buttersauce. Die gab es reichlich, und zwar schon auf dem Teller und nicht in einer separaten Sauciere, so dass das Fleisch ganz schön schwimmen lernen musste. Wir waren nicht amüsiert (und erhielten am Ende, als wir das thematisierten, zumindest verbalen Zuspruch). Der Spargel war von der schlanken Sorte, aber ordentlich, das Schnitzel okay und die Zunge auch ohne Butterbad von der nicht ganz so mageren Sorte.</p>
<p>Aber das war kein Grund aufzuhören – zumal die Sonne sich so langsam zum Untergehen entschloss und die Landschaft in bezauberndes Licht tauchte. Obendrein hatten wir auf der Karte etwas gefunden, das unsere Aufmerksamkeit erregt hatte: Einen sächsischen Landkäse <em>Belsagio</em>. Eigentlich als kleiner Snack zum Wein gedacht, machten wir ihn zum Dessert. Der Käse aus Leppersdorf, der ein wenig an ganz jungen Parmesan erinnert, wäre uns in der Originalportionierung ein wenig zu groß gewesen – also fragten wir: Na klar, ging auch als halbe Portion! Und die Erdbeeren mit Vanilleeis ohne Sahne? Selbstredend! Sollte ja auch nicht schwer sein – aber dass wir dann die Sahne vom Dessertpreis abgezogen bekamen und für den Käse auch nur exakt die Hälfte zahlen mussten, fanden wir schon ungewöhnlich. Ungewöhnlich gut.</p>
<p>Fazit: Wir werden wieder hin, wenn uns der Weg mal in die Gegend führt!</p>
<p><strong>Winzerhof Golk<br />
</strong>Zum Forsthaus 7<br />
01665 Diera-Zehren/OT Golk</p>
<p>Tel.: 03521/738835<br />
Handy: 0171/5535154<br />
<a title="Winzerhof Golk" href="http://www.winzerhofgolk.de/">http://www.winzerhofgolk.de/</a></p>
<p><strong>geöffnet</strong><br />
Mi-Fr ab 16.00 Uhr<br />
Sa/So/Feiertags ab 11.00 Uhr</p>
<p>[Besucht am 28. April 2012 | <a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;msa=0&amp;msid=117923577055243494477.000481c3982be227425d5&amp;ll=51.259981,13.471298&amp;spn=0.129768,0.304871&amp;z=12&amp;iwloc=000481c4c2e57e3194ec5" rel="nofollow" target="_blank">Lage</a> | Zur <a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;msa=0&amp;msid=117923577055243494477.000481c3982be227425d5&amp;ll=51.117317,14.256134&amp;spn=0.519814,1.977539&amp;z=10" rel="nofollow" target="_blank">Karte der hier besprochenen Restaurants</a> in Dresden und Umgebung | Besuch <a title="Ein perfektes Team" href="http://stipvisiten.de/2009/09/ein-perfektes-team/">2009</a>]</p>
<p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/05/dem-sonnenuntergang-entgegen/">Dem Sonnenuntergang entgegen</a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Weinwanderung durch linkselbische Seitentäler</title>
		<link>http://stipvisiten.de/2012/04/weinwanderung-durch-linkselbische-seitentaeler/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 22:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uvs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch beim Winzer]]></category>
		<category><![CDATA[Linkselbische Täler]]></category>
		<category><![CDATA[Weinbau Fehrmann]]></category>
		<category><![CDATA[Weinbau Lars Wellhöfer]]></category>
		<category><![CDATA[Weinwanderweg]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p>Die Sächsische Weinstraße verläuft – aus gutem Grund, möchte man meinen – rechts der Elbe. Na klar, da gibt es zwischen Pillnitz und Zadel die großen Namen, da kann man von Aust bis Zimmerling all diejenigen besuchen, deren Wein man &#8230; <a href="http://stipvisiten.de/2012/04/weinwanderung-durch-linkselbische-seitentaeler/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/04/weinwanderung-durch-linkselbische-seitentaeler/">Weinwanderung durch linkselbische Seitentäler</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p><a href="http://www.ipernity.com/doc/stip/12600502"><img title="Am Weinberg" src="http://u1.ipernity.com/22/05/02/12600502.efd1bb6b.560.jpg" rel="lightbox3078" alt="Am Weinberg" width="560" height="374" /></a></p>
<p>Die Sächsische Weinstraße verläuft – aus gutem Grund, möchte man meinen – rechts der Elbe. Na klar, da gibt es zwischen Pillnitz und Zadel die großen Namen, da kann man von <em>Aust</em> bis <em>Zimmerling</em> all diejenigen besuchen, deren Wein man immer schon mal vor Ort verkosten wollte. Aber Wein wächst auch links der Elbe, gar nicht so weit von Dresden entfernt: Die beiden Winzer Rolf Fehrmann und Lars Wellhöfer zeigten im Rahmen des Deutschen Wein-Wander-Wochenendes einen gigantisch schönen Abschnitt der linkselbischen Landschaft. Nicht ganz zufällig führte der Weg durch ihre Weinberge&#8230;</p>
<table style="width: 100px; height: 67px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12598602"><img title="Pumpspeicherwerk Niederwartha" src="http://u1.ipernity.com/22/86/02/12598602.d77927c3.100.jpg" rel="lightbox3078" alt="Pumpspeicherwerk Niederwartha" width="100" height="67" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12598602">Pumpspeicherwerk Niederwartha</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Gegenüber vom Stausee Niederwartha mit seinem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherwerk_Niederwartha" rel="nofollow" target="_blank">Pumpspeicherwerk</a> führt ein kleiner Weg bergan – zwar gut hundert Meter hoch nur, aber durch liegen gebliebenes Laub raschelt man sich schon mal so durch den Cossebauder Park hoch auf die Herrenkuppe, dass man glaubt, was getan zu haben. Oben angekommen, mussten wir erst einmal mit unserer Vorstellung von einem Turm aufräumen, denn der dortige Bismarckturm ist nur ein kleiner Stumpen, mit dem die Cossebauder 1913 die Umgebung ihres Dorfes schöner und attraktiver gestalten wollten. Als Feuerstelle für Feuerchen zur Sommersonnenwende ist die Höhe aber quasi quadratisch-praktisch-gut.</p>
<table style="width: 81px; height: 100px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12598974"><img title="Bismarckturm Cossebaude" src="http://u1.ipernity.com/22/89/74/12598974.704a141e.100.jpg" rel="lightbox3078" alt="Bismarckturm Cossebaude" width="81" height="100" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12598974">Bismarckturm Cossebaude</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Ort des Monuments ist freilich gut gewählt: Man kann, klare Sicht vorausgesetzt, einen vorzüglichen Weitblick genießen: Nach rechts ins Tal, das sich gar lieblich gestaltet und für die weitere Wanderung Gutes verspricht, nach vorn auf die Stadt Dresden mit den Tafelbergen der sächsischen Schweiz im Hintergrund und nach links über die Elbe bis weit ins Hinterland. Wir gehen die Stichstraße, die zum Bismarckturm führt, zurück: <em>Gnomenstieg</em> heißt sie &#8211; was ja vielleicht erklärt, dass man mit einem nur 4,50 Meter kleinen Turm auskommt&#8230;</p>
<table style="width: 100px; height: 67px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12599610"><img title="Im Weinberg" src="http://u1.ipernity.com/22/96/10/12599610.7695ddaa.100.jpg" rel="lightbox3078" alt="Im Weinberg" width="100" height="67" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12599610">Im Weinberg</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die dann kommenden Straßen weisen den richtigen Weg: Ein Stück <em>Weinbergstraße</em>, dann der <em>Bischof-Benno-Weg</em> (nach jenem Bischof von Meißen, der seinem großen Vorbild folgend trockenen Fußes die Elbe überquerte &#8211; wobei er keine Brücke nahm, sondern einen Rebstock, mit dessen Hilfe das klappte. Sagt die <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Die_Sagen_vom_Bischoff_Benno_von_Mei%C3%9Fen" rel="nofollow" target="_blank">Sage</a>). Und dann stehen wir auch schon am Weinberg von Rolf Fehrmann. Es ist eine Steillage, bis zu 60 Grad immerhin. Dort wächst ein guter Wein – wer die<em> Edition Meißen</em> vom Meißner Weinhaus des Prinzen zur Lippe trinkt, hat zu rund 80 Prozent einen Fehrmann drin. (Natürlich probierten wir den <em>Blanc de Blanc</em> und waren &#8211; noch ein natürlich! &#8211; begeistert.)</p>
<table style="width: 100px; height: 100px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12598346"><img title="Drei Rotwein" src="http://u1.ipernity.com/22/83/46/12598346.8c6408be.100.jpg" rel="lightbox3078" alt="Drei Rotwein" width="100" height="100" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12598346">Drei Rotwein</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Unter eigenem Etikett von &#8220;Weinbau Fehrmann&#8221; gibt&#8217;s natürlich auch Weine. Wer wollte, konnte vergleichen: einen <em>Spätburgunder</em> und dagegen einen <em>Blanc de Noir</em>, der uns trotz seiner 14 % sehr frisch vorkam &#8211; aber mit einem runden Körper, der die Familienzugehörigkeit zeigte. Beim <em>Weißburgunder</em> (mit satten 15,5 Volumenprozent!) hingegen wollte bei uns keine Begeisterung aufkommen – vielleicht abends zum Essen, aber so im Garten dann doch lieber nicht. Wobei an dieser Stelle ein Wort zum bezaubernden Ambiente des Winzerhauses geschrieben werden muss: traumhaft!</p>
<table style="width: 100px; height: 67px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12598347"><img title="Weingut Fehrmann" src="http://u1.ipernity.com/22/83/47/12598347.6dd17daf.100.jpg" rel="lightbox3078" alt="Weingut Fehrmann" width="100" height="67" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12598347">Weingut Fehrmann</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Auch die schönsten Pausen neigen sich einmal dem Ende zu, weiter geht&#8217;s – nicht ohne einen Blick zurück auf den Berg mit seinen Trockenmauern und Terrassen. Der Weg führt zuerst an einer skurrilen Installation namens &#8220;Schneewittchen, die sieben Zwerge und ein Flüssiggastank&#8221; vorbei. Wenig später warnt ein Schild davor, dass der Schäferhund des Hauses schlechte Laune haben könnte. Wir hatten Glück – er war nicht da, so dass uns seine Laune egal sein konnte. Noch ein wenig später sieht man die Wasserschlösser, die aber keineswegs mit den romantischen Gebäuden gleicher Bezeichnung mithalten können, sondern technische Dinger sind: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserschloss_(Ingenieurwesen)" rel="nofollow" target="_blank">Türme zum Druckausgleich</a>.</p>
<table style="width: 100px; height: 67px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12598348"><img title="Raps- und Baumblüte" src="http://u1.ipernity.com/22/83/48/12598348.b1e710f4.100.jpg" rel="lightbox3078" alt="Raps- und Baumblüte" width="100" height="67" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12598348">Raps- und Baumblüte</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nicht schön, aber notwendig und wohl auch ein technisches Denkmal, denn die ganze Anlage ist die nullkommaachte und zweite ihrer Art (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherwerk_Niederwartha#Geschichte" rel="nofollow" target="_blank">oder so</a>). Aber gleich nach Überquerung der drei Pumprohre kommt Natur pur. Das Gelb von Löwenzahn streitet sich mit dem der Rapsfelder um den satteren Ton, Kirschblüten geben fröhliche weiße Tupfer, die anderen Bäume und die Wiese zanken sich des Grüns wegen. Das alles in einem Auf und Ab von Hügeln und Tälern wie dem Tännichtgrund.</p>
<table style="width: 100px; height: 67px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12600502"><img title="Am Weinberg" src="http://u1.ipernity.com/22/05/02/12600502.efd1bb6b.100.jpg" rel="lightbox3078" alt="Am Weinberg" width="100" height="67" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12600502">Am Weinberg</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Auf offener Flur nutzt Lars Wellhöfer, dessen Weinberg wir uns planmäßig nähern, die Gelegenheit zu einer Minilesung von Kurzsagen aus der Gegend. Hat was! Das Dorf Weistropp lassen wir rechts liegen – haben es uns aber vorgemerkt für eine spätere STIPvisite, aus Gründen. Stattdessen machen wir wieder runter ins Tal und (mit erheblicher Steigung) wieder rauf, passieren einen alten Baum aus dem Jahr 1648 und einige nicht ganz so alte Kühe, um dann unverhofft im Weinberg von Lars Wellhöfer zu stehen. Korrekt müsste es heißen: In einem seiner beiden. Der Weinberg in Kleinschönberg, so erfahren wir, sei der einzig bewirtschaftete Terrassenweinberg im Wilsdruffer Vorland &#8211; Rekorde gibt&#8217;s&#8230;</p>
<table style="width: 67px; height: 100px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12598368"><img title="Lars Wellhöfer" src="http://u1.ipernity.com/22/83/68/12598368.112e00a6.100.jpg" rel="lightbox3078" alt="Lars Wellhöfer" width="67" height="100" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12598368">Lars Wellhöfer</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wellhöfer bewirtschaftet 0,85 ha – zu wenig, um allein davon zu leben. Also hilft er anderen Winzern im Weinberg, baut auch deren Wein aus. Wir probierten aus der Einzellage &#8220;Cossebauder Bauernberge&#8221; einen Goldriesling. Goldriesling, muss man wissen, ist nicht etwa die güldene Spitze aller Rieslinge, sondern &#8220;eher das Gegenteil&#8221;, wie Wellhöfer meinte. Wobei seiner das Zeugs zu einem leichten Terrassenwein für den Sommer hat, den man auch im Garten, auf dem Balkon oder an der Elbe genießen kann. Die Rebe wächst übrigens fast nur noch in Sachsen, weswegen sie den Besuchern dieser Gegend als Rarität zum Wegsüffeln durchaus empfohlen werden kann.</p>
<table style="width: 100px; height: 67px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12600500"><img title="Goldriesling" src="http://u1.ipernity.com/22/05/00/12600500.94154a9f.100.jpg" rel="lightbox3078" alt="Goldriesling" width="100" height="67" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12600500">Goldriesling</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Weinberg ist von Wellhöfer aus dem Dornröschenschlaf geweckt worden: Er war eine wilde Streuobstwiese. Alte Rebstöcke hat er noch gefunden, neue dazu gesetzt. Für so einen kleinen Berg eine bunte Mischung, sieben Sorten insgesamt. Eine zweite durften wir noch probieren: einen Kernling. &#8220;Wat is denn ditte?&#8221; wollten alle wissen und ahnten Böses. Aber das ist gar keine Neuzüchtung, sondern eine natürliche Mutation des Kerner. Das &#8220;-ling&#8221; soll als Hinweis darauf verstanden werden, dass er vom Typus dem Riesling ähnelt. Der 2011 Kernling von Wellhöfer war halbtrocken und dennoch erfrischend – es steht genug Säure der Restsüße entgegen.</p>
<p>Der Rest ist Rückweg. Durch schattige Wälder, mehr runter als rauf, mit dem einen und dem andren Blick auf Kirchtürme der umliegenden Dörfer. Eine romantische Gegend!</p>
<p><strong>Weinbau Fehrmann</strong><br />
Talstraße 62<br />
01156 Dresden<br />
Tel. +49 351 454 19 70<br />
<a href="http://www.weinbau-fehrmann.de/" rel="nofollow" target="_blank">www.weinbau-fehrmann.de</a></p>
<p><strong>Weinbau Lars Wellhöfer</strong><br />
Sachsdorfer Straße 11<br />
01157 Dresden<br />
Tel. +49 351 427 33 39<br />
Mobil +49 172 167 23 99<br />
<a href="http://www.weinbau-wellhoefer.de/" rel="nofollow" target="_blank">www.weinbau-wellhoefer.de</a></p>
<p>GPS-Aufzeichnung des Weges:</p>
<h3><a href="http://www.everytrail.com/view_trip.php?trip_id=1550377">Linkselbische Täler &#8211; Weinwanderung</a></h3>
<p><iframe src="http://www.everytrail.com/iframe2.php?trip_id=1550377&amp;width=560&amp;height=420" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="560" height="420"></iframe></p>
<p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/04/weinwanderung-durch-linkselbische-seitentaeler/">Weinwanderung durch linkselbische Seitentäler</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schlappmacher vs. Endorphine</title>
		<link>http://stipvisiten.de/2012/04/schlappmacher-vs-endorphine/</link>
		<comments>http://stipvisiten.de/2012/04/schlappmacher-vs-endorphine/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 22:46:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uvs</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[andernorts]]></category>
		<category><![CDATA[La Gomera]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurantbesuch]]></category>
		<category><![CDATA[Roque Blanco]]></category>
		<category><![CDATA[Roque Cano]]></category>
		<category><![CDATA[Vallehermoso]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p>Wanderung im Vallehermoso zum Roque Blanco und Roque Cano Bei unserer Lieblingswanderung um den Roque Cano gab es wieder zahlreiche Anlässe, erneut über diese berühmten Glückshormone nachzudenken. Wie kommt es beispielsweise, dass bei mir die Serotonine und Endorphine immer den &#8230; <a href="http://stipvisiten.de/2012/04/schlappmacher-vs-endorphine/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/04/schlappmacher-vs-endorphine/">Schlappmacher vs. Endorphine</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p><a href="http://www.ipernity.com/doc/stip/12590664"><img title="Roque Cano" src="http://u1.ipernity.com/22/06/64/12590664.99108911.560.jpg" rel="lightbox3059" alt="Roque Cano" width="560" height="560" /></a></p>
<h2>Wanderung im Vallehermoso zum Roque Blanco und Roque Cano</h2>
<p>Bei unserer <a title="Unterwegs bei Vallehermoso und am Roque Cano" href="http://stipvisiten.de/2007/12/unterwegs-bei-vallehermoso-und-am-roque-cano/">Lieblingswanderung</a> um den Roque Cano gab es wieder zahlreiche Anlässe, erneut über diese berühmten Glückshormone nachzudenken. Wie kommt es beispielsweise, dass bei mir die Serotonine und Endorphine immer den Kürzeren ziehen und von den Schlappmachern besiegt bzw. verdrängt werden? Und wie soll man eine vernünftige Antwort auf derlei drängende Fragen finden, wenn während der Wanderung nicht einmal das Internet funktioniert?</p>
<p>Nach 400 Metern Aufstieg kamen erst die qualmenden Socken an, gefolgt von der pfeifenden Lunge und dem buppernden Herzen. Dann, nach einiger Zeit, kamen Serotonin und Endorphin und fragten: is was? „Verpisst Euch!“ sagten die Schlappmacher und trieben uns an, die nächsten 170 Meter zu steigen, um dann letztendlich doch klein beizugeben. Angesichts des <em>Restaurante Roque Blanco</em>, das außer uns alle bequem mit dem Auto erreicht haben, markiert den Scheitelpunkt der Wanderung, denn von da an geht’s bergab. Da kommt Freude auf!</p>
<p><em>Im</em> Restaurant sitzt die einheimische Bevölkerung, draußen auf der Terrasse mit wehenden Papiertischdecken das Touristenvolk. Bedient werden allerdings alle gleich freundlich!</p>
<table style="width: 100px; height: 67px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12590975"><img title="Restaurante Roque Blanco" src="http://u1.ipernity.com/22/09/75/12590975.ef101fd8.100.jpg" rel="lightbox3059" alt="Restaurante Roque Blanco" width="100" height="67" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12590975">Restaurante Roque Blanco</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wir probierten einen „mittleren Salat“, der als Vorspeise deklariert war und uns beiden völlig ausreichte. Außerdem eine gomerische Spezialität: Überbackener Käse mit Palmhonig. Der Käse erinnerte ein wenig an Halumi, quietschte auch so zwischen den Zähnen. Insgesamt ein schöner Zwischenstopp, und mit Blick auf die gomerisch-amerikanische Truppe am Nebentisch, die Kaninchen, Hähnchen und andere Leckereien bestellt hatte, wahrscheinlich auch einen eigenen Ess-Besuch wert. Wir würden dann auch, um weniger verschwitzt anzukommen, das Auto nehmen.</p>
<p>Dass die Glücklichmacher ausgerechnet dann Oberhand bekamen, als wir ein in gefrosteten Gläsern serviertes Dorada-Bier aus der Flasche als Wanderbier genossen, haben wir unter allen kritischen Aspekten später ausführlich erörtert. Erst einmal fanden wir es nur herrlich!</p>
<table style="width: 100px; height: 67px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12590844"><img title="Schafe" src="http://u1.ipernity.com/22/08/44/12590844.d7b405a7.100.jpg" rel="lightbox3059" alt="Schafe" width="100" height="67" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12590844">Schafe</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Rückweg über den <em>Roque Cano</em> war so prächtig wie vor fünf Jahren, sogar die Schafe waren <a title="Unterwegs bei Vallehermoso und am Roque Cano" href="http://stipvisiten.de/2007/12/unterwegs-bei-vallehermoso-und-am-roque-cano/">wieder</a> da – wenn auch an anderer Stelle. Und wahrscheinlich waren es auch andere Schafe, jedenfalls glotzten uns alle wie Unbekannte an. Wie immer gab es Nachzügler: Dieses Mal lugte erst ein Schäfchen etwas verunsichert über einen Steinfels, und als es uns in durchaus freundlicher Absicht nur mit den Kameras bewaffnet sah, drehte es sich kurz um und sagte im astrein gomerisch akzentuierten Schäfisch: „Die wollen nicht schlachten, die wollen nur knipsen!“, worauf drei weitere Schäfchen über den Kamm schauten und freundlich in die Kameras lächelten. Klick klick klick, und schon stieben sie davon&#8230;</p>
<p>Hier geht’s zur GPS-Aufzeichnung dieser Tour:</p>
<h3><a href="http://www.everytrail.com/view_trip.php?trip_id=1501381">Vallehermoso &#8211; Roque Blanco</a></h3>
<p><iframe src="http://www.everytrail.com/iframe2.php?trip_id=1501381&amp;width=560&amp;height=420" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="560" height="420"></iframe></p>
<p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/04/schlappmacher-vs-endorphine/">Schlappmacher vs. Endorphine</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wo auch der Fischer gerne isst</title>
		<link>http://stipvisiten.de/2012/04/wo-auch-der-fischer-gerne-isst/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 07:40:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uvs</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
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		<category><![CDATA[STIPvisiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Valle Gran Rey]]></category>
		<category><![CDATA[Vueltas]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p>Das Restaurante Trasmallo ist der optisch auffallende Mittelpunkt des Restaurant-Trios am Plaza de la Señora del Carmen von Vueltas – mit dem Fischrestaurant EL Puerto zur Rechten und dem sich etwas feiner gebenden Tuyo zur Linken. Wir waren relativ früh am &#8230; <a href="http://stipvisiten.de/2012/04/wo-auch-der-fischer-gerne-isst/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/04/wo-auch-der-fischer-gerne-isst/">Wo auch der Fischer gerne isst</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p><a href="http://www.ipernity.com/doc/stip/12583092"><img title="Trasmallo" src="http://u1.ipernity.com/22/30/92/12583092.332070bd.560.jpg" rel="lightbox3030" alt="Trasmallo" width="560" height="374" /></a></p>
<p>Das <em>Restaurante Trasmallo</em> ist der optisch auffallende Mittelpunkt des Restaurant-Trios am <em>Plaza de la Señora del Carmen</em> von Vueltas – mit dem Fischrestaurant <a title="Ein Abend im El Puerto" href="http://stipvisiten.de/2012/04/ein-abend-im-el-puerto/">EL Puerto</a> zur Rechten und dem sich etwas feiner gebenden Tuyo zur Linken. Wir waren relativ früh am Abend da, weil es später erfahrungsgemäß rappelvoll ist. So ergatterten wir noch einen Tisch am offenen Fenster.</p>
<p>Seit acht Jahren gibt es das Trasmallo an diesem Platz, in der offenen Küche werkelt seitdem Julian Armas. Im Service huschen mehrere Leute herum – wir wurden freundlich und schnell bedient. Die Fischauswahl kann à la carte oder viel besser an der Vitrine erfolgen. Wir entschieden uns für die beiden lokalen und fangfrischen Fische <em>Cantarero</em> und <em>Cherne</em>. Der 86 Jahre alte Fischer, der Morgen um Morgen in seinem kleinen Boot rausfährt und dem Restaurant die Fische (oder einen Teil derselben) liefert, saß übrigens an einem Ecktisch und löffelte eine Fischsuppe und genoss später seinen Fisch&#8230;</p>
<p>Den Fisch bereiten sie im Trasmallo (wie auch in anderen Restaurants auf Gomera) „wie ein Buch“ zu, das heißt: er wird längsseits aufgeschnitten und dann aufgeklappt und gegrillt. Ich muss zugeben, meine Bücher noch nie gegrillt zu haben, aber ansonsten ist das Bild vom aufgeklappten Buch sehr nett. Beide Fischsorten waren mit gekräutertem Öl bestrichen, was ihnen zusätzlich zum Eigengeschmack eine sehr würzige Note verlieh. Die <em>papas arugadas</em> waren köstlicher als die an anderen Orten genossenen, die Saucen (rote und grüne) wurden als Salsa aus der Tube in sterilen Plastikbehältern serviert – sie erinnerten an Senfspender an deutschen Bratwurstständen. Das sah zwar gewöhnungsbedürftig aus, aber die <em>salsas</em> schmeckten erstklassig – und mit dieser Serviermethode sind Reste wohl hygienisch einwandfrei weiter verwertbar.</p>
<p>Was uns noch auffiel, war das Personal. Einmal die etwas unsicher wirkende, aber durchaus charmante blonde Kellnerin, die offensichtlich erstmals da war und dann ein smarter Jüngling, der es ihr nur zu gerne zeigte und tagsdrauf mittags mit fettem BMW und laut dröhnender Musik vorfuhr: offensichtlich einer der Chefs. Dass wir beide abends noch einmal sehen würden, war dann allerdings eine Überraschung&#8230;</p>
<p><strong>Trasmallo</strong><br />
Plaza de la Señora del Carmen<br />
38870 Valle Gran Rey<br />
La Gomera</p>
<p>Tel. 922 805 092<br />
www.trasmallo.eu/index.php/de/</p>
<p>[Besucht am 20. März 2012 | <a title="LageTrasmallo" href="http://g.co/maps/f8n4w">Lage</a>]</p>
<p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/04/wo-auch-der-fischer-gerne-isst/">Wo auch der Fischer gerne isst</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mittagessen auf der Finca Argayall</title>
		<link>http://stipvisiten.de/2012/04/mittagessen-auf-der-finca-argayall/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 16:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uvs</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[andernorts]]></category>
		<category><![CDATA[La Gomera]]></category>
		<category><![CDATA[Finca Argayall]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurantbesuch]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p>&#8220;Vor mehr als 20 Jahren stand so einer in klein im Wohnzimmer meiner Eltern!“ sagt die Frau an der Bar der Finca Argayall.&#8221; Es ist Ute, sowas wie der Guest Relations Manager der Finca. Sie serviert uns gerade den besten Espresso der Insel &#8230; <a href="http://stipvisiten.de/2012/04/mittagessen-auf-der-finca-argayall/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/04/mittagessen-auf-der-finca-argayall/">Mittagessen auf der Finca Argayall</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p><a href="http://www.ipernity.com/doc/stip/12568886"><img title="Finca Argayall" src="http://u1.ipernity.com/22/88/86/12568886.8f146ab2.560.jpg" rel="lightbox3013" alt="Finca Argayall" width="560" height="374" /></a></p>
<p>&#8220;Vor mehr als 20 Jahren stand so einer in klein im Wohnzimmer meiner Eltern!“ sagt die Frau an der Bar der <em>Finca Argayall</em>.&#8221; Es ist Ute, sowas wie der <em>Guest Relations Manager</em> der Finca. Sie serviert uns gerade den besten Espresso der Insel und gehört seit 2010 zum Team der Finca Argayall. Seit 1986 gibt es den &#8220;Platz des Lichts&#8221; (das bedeutet <em>argayall</em> in der Sprache der kanarischen Ureinwohner, der Guanchen). Über die Vergangenheit erfährt man auf der aktuellen <a href="http://www.de.argayall.com/" rel="nofollow" target="_blank">Homepage</a> nichts, in älteren Quellen kann man lesen, dass eine Gruppe von <em>Sannyasins</em> die Finca gegründet haben soll. An die Lehren Bhagwans erinnert vielleicht noch das Motto &#8220;Der Platz ist, durch Dich wird er&#8221; &#8211; aber ansonsten ist die Finca ein mittlerweile auch von großen Firmen gebuchter Platz für Meditation und Seminare (während wir da waren, lief gerade das Coaching-Seminar &#8220;Lust auf Veränderung&#8221;).</p>
<p>Wir waren am Vortag von einer Küchenhilfe der Finca von Aurure <a title="Von La Calera auf den La Mérica und nach Aurure" href="http://stipvisiten.de/2012/04/von-la-calera-nach-aurure/">mit ins Tal genommen</a> worden und hatten beim Gespräch im Auto herausgefunden, was er macht: Er gehört für drei Monate dem mittleren der drei Kreise an, die die &#8220;alternative, experimentell und erfahrungsorientierte Lebensgemeinschaft&#8221; (Zitat Webseite) der Finca bildet. Der innere Kreis sind die derzeit etwa 15 Gründer bzw. Teilhaber, die immer dort leben und arbeiten, der äußere die Gäste, die das nötige Geld bringen.</p>
<p>Die Küche des Hauses ist vegetarisch, es gibt mittags wie abends ein Buffet. Man kann aber nicht einfach hineinschlendern, sondern muss sich anmelden. Uns wollte die Küchenhilfe anmelden, aber entweder er hatte es vergessen oder wir waren der Rezeptionistin suspekt mit unseren beiden fetten Kameras, jedenfalls wurde in der Küche erst einmal nachgefragt, ob wir willkommen seien. Die Antwort: Zum Essen ja, ansonsten aber eher nicht. Unsere Frage, ob wir uns ein wenig mehr umsehen könnten (zum Beispiel den für die Versorgung wichtigen Garten) wurde abschlägig beschieden &#8211; wir könnten allerdings an den donnerstags stattfindenden Führungen teilnehmen.</p>
<p>Das (für uns begehbare) Areal macht einen sehr netten Eindruck: Es gibt rund um einen Pool Plätze im Schatten und solche an der Sonne. Wir wählen uns einen Tisch auf einem Holzpodest aus und sitzen somit direkt an der Innenseite der Grundstücksmauer &#8211; mit Blick auf Pool und Riesengummibaum (rechts von uns) sowie das Meer (links von uns) mit Hafen von Vueltas und der steil aufragenden Wand des <em>Tequergenche</em>. Der Strand direkt vor der Finca ist steinig &#8211; also wie geschaffen zum Erbauen von Steinmännchen, die dann auch brav in Reih und Glied aufgereiht dort stehen.</p>
<p>Um eins läutet die Küche zum Buffett &#8211; es ist drinnen aufgebaut (wir haben, um die gewünschte <em>privacy</em> zu respektieren, dort keine Fotos gemacht) und sieht sehr gut aus. Salate, Früchte, Suppen, Warmes und Tee stehen bereit. Wir nehmen hauptsächlich Rohkost, probieren die Suppe und ein wenig Spaghetti &#8211; und geschmeckt hat es in genau dieser Reihenfolge zwischen <em>super</em> und <em>naja</em>. Will heißen: die Salate waren knackig frisch und mit feinen Dressings eine Köstlichkeit, die Suppe schmeckte eher beliebig und den Spaghetti fehlte irgendwie eine gute Sauce (nein, es muss nicht unbedingt eine fleischige Bolognese sein!). Die Früchte, die wir uns zum Dessert nahmen, machten das allerdings wieder wett &#8211; ist doch schön, wenn man den Garten vor (oder hier: hinter) der Tür hat. Insgesamt für die bezahlten elf Euro ein angenehmes Mittagessen in nicht alltäglicher Atmosphäre. Denn wie sagt einer der Teilhaber im <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5cWkCq5nbJc" rel="nofollow" target="_blank">Imagevideo der Finca</a> (@2:13): &#8220;Es ist zwar kein Paradies, aber es sieht so aus, und das ist schon &#8216;ne ganze Menge&#8230;&#8221;</p>
<p><strong>Finca Argayall</strong><br />
E-38870 Valle Gran Rey<br />
La Gomera<br />
Kanarische Inseln</p>
<p>Telefon +34-922-697008<br />
<a href="http://www.de.argayall.com/" rel="nofollow" target="_blank">www.de.argayall.com</a></p>
<p>[Besucht am 21. März 2012 | <a href="http://g.co/maps/tgxrz" rel="nofollow" target="_blank">Lage</a>]</p>
<p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/04/mittagessen-auf-der-finca-argayall/">Mittagessen auf der Finca Argayall</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von La Calera auf den La Mérica und nach Aurure</title>
		<link>http://stipvisiten.de/2012/04/von-la-calera-nach-aurure/</link>
		<comments>http://stipvisiten.de/2012/04/von-la-calera-nach-aurure/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 14:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uvs</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[La Gomera]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung (mit GPS)]]></category>
		<category><![CDATA[April]]></category>
		<category><![CDATA[Aurure]]></category>
		<category><![CDATA[La Calera]]></category>
		<category><![CDATA[La Mérica]]></category>
		<category><![CDATA[Valle Gran Rey]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p>Oben auf dem Berg steht ein einsamer Baum. Man sieht ihn vom unteren Ende des Valle Gran Rey und denkt sich: Wie mag der sich wohl fühlen, da oben im Wind, so gottundvonderweltverlassen? Die Wand des 857 Meter hohen La &#8230; <a href="http://stipvisiten.de/2012/04/von-la-calera-nach-aurure/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p></p><p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/04/von-la-calera-nach-aurure/">Von La Calera auf den La Mérica und nach Aurure</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://stipvisiten.de">STIPvisiten - Reiseberichte und Restaurantkritiken - alles streng subjektiv!</a></p><p><a href="http://www.ipernity.com/doc/stip/12557893"><img title="Wacholder auf La Mérica" src="http://u1.ipernity.com/22/78/93/12557893.21ef1b20.560.jpg" rel="lightbox2994" alt="Wacholder auf La Mérica" width="560" height="374" /></a></p>
<p>Oben auf dem Berg steht ein einsamer Baum. Man sieht ihn vom unteren Ende des Valle Gran Rey und denkt sich: Wie mag der sich wohl fühlen, da oben im Wind, so gottundvonderweltverlassen? Die Wand des 857 Meter hohen La Mérica geht steil hoch, mit einem scharfen Knick gleich vorne, der am Morgen den Berg in eine Sonnen- und eine Schattenseite teilt. Wir natürlich an der Sonnenseite hoch.</p>
<p>Wieder einmal gab es ausreichend Grund zur Feststellung, dass Journalisten nicht frei vom Schwindeln sind, aber dank der SPH-Technik lässt sich das Schwindelgefühl halbwegs eindämmen. Die SPH-Technik besteht im Teil „S“ aus einem Wanderstock, der wie ein Gatter Halt bietet, indem man ihn vorab an der abschüssigen Seite aufsetzt und dann an ihm vorbei geht, um ihn sodann wieder nach vorne zu holen. Das ist als Stufe eins im Höhenangstbetrug ganz hilfreich.</p>
<p>Hilft das nicht (oder ist kein Stock zur Hand), gelangt Methode „P“ zur Anwendung. Sie besteht darin, den höhentauglichen Partner direkt vor einen gehen zu lassen und nur den Po anzusehen. Ein vertrauter, vielleicht auch erquickender Anblick, der von den anderen Gefahren des Lebens abzulenken vermag. Wenn auch das nichts mehr hilft, steigern wir uns zur Methode „H“ wie Händchenhalten. Da folgt man blindlinks der schritt- und trittsicheren Wandersfrau im Quasi-Beinahe-Ganzkörper-Kontakt und bekommt so vom eventuellen schwindelerregenden Elend der Welt nichts mit.</p>
<table style="width: 100px; height: 67px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12557907"><img title="Chillen am Wacholder" src="http://u1.ipernity.com/22/79/07/12557907.aa8fccb3.100.jpg" rel="lightbox2994" alt="Chillen am Wacholder" width="100" height="67" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12557907">Chillen am Wacholder</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Auf dem Weg nach Arure nutzten wir alle drei Techniken, was vielleicht etwas peinlich ist, denn uns überholten (anfangs) sportive Menschen, die den Weg nur mal eben so hoch joggten und uns (nur wenig später) immer noch munter entgegen kamen. Aber egal, wir kamen an am einsamen Baum, der ein schöner knarziger Wacholder ist und bereits seinen Schatten drei Schönen spendete. Aha, einsam ist er also nicht, der Baum, und lustige Geschichten kann er sich auch anhören. Die drei Ladies waren „nur mal eben so zum Chillen“ hochgekommen. Sie waren jung, sie waren fröhlich, sie waren nett, sie hatten feinen hintersinnigen Humor, wie ihr Wunsch nach einigen netten (möglichst jungen) Indern erkennen ließ, die sie doch bitteschön gegen entsprechende gute Bezahlung herunter tragen möchten. Wir versprachen, alle uns auf dem weiteren Weg nach Arure entgegen kommenden Inder auf dieses Begehr anzusprechen, trafen allerdings keine.</p>
<table style="width: 100px; height: 67px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12557915"><img title="Ziegen" src="http://u1.ipernity.com/22/79/15/12557915.b0790fb6.100.jpg" rel="lightbox2994" alt="Ziegen" width="100" height="67" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12557915">Ziegen</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Dafür begegneten wir mehrfach Ziegen, deren behendes Kraxeln ganz ohne SPH-Technik schon von den ganz Kleinen beherrscht wird. Vier Ziegen gerieten über einen weiten Teil des Weges zu festen Begleitern, die fröhlich meckernd mal links, mals rechts des Weges viehische Abkürzungen wählten. Sie waren, wie wir kurz vor Arure merkten, auf dem Weg zum Ziegenstall, wo ein freundlicher Herr zum Melken bereit stand. (Kurze Zwischenüberlegung: heißen diese Männer eigentlich Zieger, so wie die für Schafe zuständigen Leute Schäfer heißen?)</p>
<table style="width: 75px; height: 75px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12557917"><img title="Panorama vom La Mérica mit La Fortalezza" src="http://u1.ipernity.com/22/79/17/12557917.ed286bd4.100.jpg" rel="lightbox2994" alt="Panorama vom La Mérica mit La Fortalezza" width="100" height="36" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12557917">Panorama vom La Mérica</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Unterwegs eröffnen sich fantastische Blicke auf den Teil des Valle Gran Rey, den wir sonst mit dem Auto durchfahren. Man sieht, wie kunstvoll die Straße sich den Berg bzw. die Berge hinauf schlängelt und beginnt die Geometrie des Ortes besser zu verstehen – Tunnel inklusive.</p>
<p>&nbsp;</p>
<table style="width: 75px; height: 75px;" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12557918"><img title="Panorama mit Aurure und Valle-Gran-Rey" src="http://u1.ipernity.com/22/79/18/12557918.a0a81f57.100.jpg" rel="lightbox2994" alt="Panorama mit Aurure und Valle-Gran-Rey" width="100" height="40" hspace="" vspace="" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small><a href="http://www.ipernity.com/doc/14469/12557918">Panorama<br />
Valle Gran Rey</a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Kurz vor Arure pfiff uns dann ein recht eisiger und heftiger Wind um die Ohren, so dass wir den ursprünglichen Plan begruben, noch weiter nach Las Hayas zu wandern. Das war insofern eine gute Idee, als dass wir bergrunter von einem netten Holländer mitgenommen wurden – und die kurze Zeit im Auto reichte, um einen Essenstermin für den nächsten Mittag auszumachen: Er arbeitet (aushilfsweise) in der Finca Argayall und übernahm die Reservierung für uns.</p>
<p>Hier geht’s zur GPS-Aufzeichnung dieser Tour:</p>
<h3><a href="http://www.everytrail.com/view_trip.php?trip_id=1501146">La Calera – La Mérica &#8211; Aurure</a></h3>
<p><iframe src="http://www.everytrail.com/iframe2.php?trip_id=1501146&amp;width=560&amp;height=420" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="560" height="420"></iframe></p>
<p><a rel="author" href="http://stipvisiten.de/author/uvs/">uvs</a> in <a href="http://stipvisiten.de/2012/04/von-la-calera-nach-aurure/">Von La Calera auf den La Mérica und nach Aurure</a></p>]]></content:encoded>
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