Portugiesische Weine
Es gibt sie noch, die netten Entdeckungen: Weine aus Portugal probierten jetzt Weinkenner in Stuttgart, Dresden und Köln. Ein kurzer Erlebnisbericht steht im Blog gegenüber™. Hier einige Ergänzungen mehr inhaltlicher Art:
Mit 240.000 ha Anbaufläche liegen die Portugiesen über dem bundesdeutschen Anbaugebiet (ca. 115.000 ha) - was aber relativ ist, denn allein das Bordeaux wartet mit 116.000 ha auf. Masse ist aber kein Kriterium, was bei einer anderen Zahl deutlich wird: Die Erträge in Portugal liegen mit 30 hl/ ha sehr niedrig. Master Sommelier Hendrik Thoma kommentierte lakonisch: “Die Deutschen sind Weltmeister im Melken der Weinberge!” - sehr wohl wissend, dass die besseren Winzer auch hier zu Lande zurückhaltend sind.
Was portugiesische Weine für uns so spannend macht, sind die Rebsorten: Reben, die wir in Deutschland (Italien, Frankreich) nicht kennen und die vor Ort hervorragende Weine ergeben. “Up and coming” nannte Thoma die Weine, man kann viel entdecken. Und das, wie erfreulich, zu teils unglaublich günstigen Preisen.
14 Winzer stellten bei der Mini-Tour ihre Weine vor, die meisten haben Importeure in Deutschland. Wer mehr wissen will, kann eine Mail an das portugiesische Handels- und Touristikamt schreiben…