Äußerst schmackhafter Nusskranz „Zum 2. Juli“

Es ist erfahrungsgemäß besser, wenn man sich die doppelten, wenn nicht dreifachen Zutaten zu diesem Kuchen besorgt – er geht nämlich bei Menschen mit normal mitteleuropäischem Geschmack weg wie warme Wecken.

Was also tun? Ganz einfach, denn aus 300 g Mehl, 100 g Zucker, 125 g Butter, 2 gestrichenen Teelöffeln Backpulver, 1 Päckchen Familienzucker (oder wie das heißt), 1 Ei und 2 EL Milch bereitet man einen simplen Knetteig, den man nach der Herstellung zu einem Rechteck ausrollt, das etwa 35,8 x 44,3 cm groß sein sollte.

Für den Bestandteil „Nuss“ braucht man 300 g gemahlene Haselnüsse, 6 EL Honig, 50 g Zucker, 1 Ampulle Bittermandelöl, 2 Eiweiß (Eigelb aufbewahren!) und 5 bis 8 EL Wasser. All dies verrührt man zu einer „fein geschmeidigen“ Masse, die man nicht nascht, sondern auf den ausgerollten Teig streicht.

Die Platte rolle man dann bitteschön zu einer Rolle (wozu auch sonst?), die man besonders attraktiv als Herz geformt auf das Backblech platzieren kann. Das oben nicht weggeworfene Eigelb wird verquirlt und auf das Herz gestrichen. Nachdem der Teig in Abständen eingeschnitten wurde, kann er für 50 bis 55 Minuten bei 183 Grad im Ofen backen.

Compendium-Teekuchen

(Aus:
Ulrich van Stipriaan’s
Compendium der nahrhafftesten Speisen & vorzüglichsten Genüsze
sowie Beschreybung derselben in Wort und Bild.
Selbstverlag. Münster 1979)

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