Die italienische Sprache

Vino Santo

Italienisch ist ganz einfach, denn die Nachfahren der alten Römer haben sich viele Worte aus dem Deutschen besorgt. Spaghetti beispielsweise oder Pizza. Bei manchen haben sie allerdings die Bedeutung gewandelt, zum Beispiel bei „Miele“. Das ist bei uns ja quasi das Synonym für eine Waschmaschine. Die Italiener haben daraus nur den Schleudergang genommen und sind vom Schleudern auf Honig gekommen, weswegen auf den Gläsern nun Miele steht.

Vino SantoEin ganz besonderes Kapitel ist das der Aussprache. Nehmen wir das Wort Pesche. Wer das so ausspricht wie es sich im Deutschen gehört, wird nie einen Pfirsich kriegen, sondern einen Fisch. Der schreibt sich aber Pesce – und wer nun fragt warum?, der lernt gleich perche, was sich pär-keh spricht. Ach ja, der Pfirsich: Mit Pes-ke kommt man ans Ziel. Die Italiener sind in der Regel aber geduldig, und viele können besser deutsch als ihre Besucher italienisch. Wer also in der Fischhandlung einen Päske schpada verlangt, bekommt selbstverständlich keinen Schwertpfirsich ausgehändigt, sondern nach kurzer Nachfrage „Swertefiss?“ eben jenen.

Vino SantoUnd was ist mit dem Wein, den sie in Deutschland manchmal als Tschanti oder auch Tschianti bestellen? Das ist in Ordnung so – denn einen ordentlichen Chianti, den man dann auch als Kianti bestellt, bekommt man in den Tschantiläden eh nicht.

Pasta gibt es übrigens den ganzen Tag. Wer Morgens pasta bestellt, bekommt ein Hörnchen oder sonstwas, gerne gefüllt mit Marmelade oder Schokolade. Später dann sind es Nudeln in allen Variationen…

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