André Tienelt neuer Küchenchef im Schwarzwald

André Tienelt

Ab dem 1. September 2014 verwöhnt Sternekoch André Tienelt als neuer Küchenchef die Gäste des Hotel Ritter Durbach an der Badischen Weinstraße. Hohe Qualität, regionale Produkte und eine moderne Interpretation klassischer Gerichte zeichnen seine Küche aus. André Tienelt blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück und hat zuletzt als Küchenchef des Restaurant Sendig im Fünf-Sterne-Hotel Elbresidenz Bad Schandau Viva Vital Akzente gesetzt. Nach zwei Jahren unter seiner Leitung erhielt das Restaurant 2009 einen Michelin-Stern und trägt ihn bis heute. Zu seinen weiteren Stationen zählten unter anderem das mit drei Sternen ausgezeichnete Restaurant Dieter Müller des Schlosshotel Lerbach in Bergisch Gladbach, das Graugans des Hyatt Regency Hotel in Köln sowie das Kempinski Hotel Taschenbergpalais in Dresden. Seine Ausbildung zum Koch absolvierte er im Landgasthof und Hotel „Zum Erbgericht“ in Cunnersdorf. Der 33-jährige tritt in die Fußstapfen von Christian Baur, der sich im hauseigenen Gourmetrestaurant Wilder Ritter einen Michelin-Stern erkochte und das Traditionshaus nun nach sechs Jahren verlässt, um sich seinen lang gehegten Traum der Selbstständigkeit zu erfüllen.

Die Gäste des Hotel Ritter Durbach schätzen es, dass sie vom Weinbistro über badische Gerichte auf hohem Niveau bis hin zur Sterneküche alles unter einem Dach finden. Deshalb möchte das Vier-Sterne-Superior-Hotel seine bisher 31-jährige Sterne-Tradition auch künftig fortführen. „André Tienelt hat bereits einen Michelin-Stern erkocht und mehrfach verteidigt. Er ist jung, sehr ehrgeizig und will noch einiges erreichen. Genau das haben wir nun gemeinsam vor“, so Eigentümer Dominic Müller über seine Entscheidung für den neuen Küchenchef. André Tienelt blickt seiner neuen Aufgabe mit viel Vorfreude entgegen: „Die jahrelange Tradition des Ritters sowie das kulinarische Konzept des Hauses haben mich sofort überzeugt. Ich freue mich, ein hoch motiviertes Team und mit Ronny Weber einen hoch qualifizierten gastronomischen Leiter als Partner an der Seite zu haben.“

Soweit die offizielle Pressemeldung des Hotels Ritter Durbach. Was aus Dresdner Sicht noch zu ergänzen wäre: In Durbach trifft Tienelt auf sächsische Kompetenz im Umfeld: Ronny Weber ist Sommelier und Restaurantleiter im Sternerestaurant – er kommt aus Meißen. Und die Dessertmeisterin Stephania Albrecht kommt aus Dresden. Ein Sachsendreier im Schwarzwald, das hat doch was!

Print Friendly, PDF & Email

Mehr lesenswerte Beiträge

  • Wein-Oscar: <br>Zwei Sachsen nominiertWein-Oscar:
    Zwei Sachsen nominiert
    Die Falstaff Wein Trophy wird in diesem Jahr zwar erst zum viertenMal verliehen, aber es scheint diesen "Wein-Oscar" gefühlt schon immer zu geben. Wir erinnern […]
  • Gourmetgärtner bei der SchlössernachtGourmetgärtner bei der Schlössernacht Besondere Ereignisse werfen ihre Pressekonferenzen voraus. Die sechste Auflage der Dresdner Schlössernacht am 19. Juli gab den Anlass: Schlendern und Genießen […]
  • Lichtblick für Lachs-LiebhaberLichtblick für Lachs-Liebhaber 1432 lag das Schlaraffenland direkt vor der Haustür. Zumindest für Lachs-Liebhaber – und wer war das nicht seinerzeit? Immerhin konnte man durch den Verkauf […]
  • Benjamin Biedlingmaier mit 17 Punkten neu im Gault MillauBenjamin Biedlingmaier mit 17 Punkten neu im Gault Millau Er nennt sich "Reiseführer für Genießer" und ist nach dem Michelin der Restaurantführer mit den meisten Begehrlichkeiten: Der Gault Millau. Da möchte man schon gut […]
  • Glücklich die Stadt, die solche Weinbar hatGlücklich die Stadt, die solche Weinbar hat Die Erwartungen waren groß: Wie ist sie denn nun, die neue Weinzentrale von Jens Pietzonka? Nach drei Terminen auf der Baustelle zum Palettentrinken und einer […]
  • Die lange Nacht der großen FlaschenDie lange Nacht der großen Flaschen Die Tage sind kurz, die Nächte lang. In der Summe könnten 24 Stunden raus kommen, aber gefühlt sind es mehr. 36? 48? Egal. Der Besuch beim Winzer macht Spaß, […]

2 Kommentare

  1. Ich würde mich freuen, wenn du Pressemitteilungen deutlich erkennbar machen würdest – etwa als Blockquote. Man kommt von den Twitter/Facebook/G+-Links hier an und kann nicht die PR von deinen redaktionellen Inhalten ;~) unterscheiden. Hat mich schon mehrfach „nicht begeistert“.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*