Im Test: Wie schmeckt Sachsen?

Die 16. Kochsternstunden starten in einer Woche. 50 Restaurants machen mit

Frauenpower: Ministerin Barbara Klepsch und Projektleiterin Anne zeumer

Die Rheinländer haben den Karneval als 5. Jahreszeit – und die Sachsen (vor allem die in und um Dresden herum) haben die Kochsternstunden. In diesem Jahr geht der Wettbewerb zum 16. Mal die wohl geformten Figuren der Genießer (m/w/d) an, mit mehr teilnehmenden Restaurants denn je: 50 Adressen könnte man besuchen, wenn man das dann schafft. Denn die meisten der 50 Restaurants bieten ja drei oder vier Gänge an, um zu zeigen, was sie können. Denn darum geht’s vom 6. Februar bis 15. März 2026: Eindruck zu hinterlassen und möglichst gut bewertet zu werden – und das in diesem Jahr schon zum 16. Mal.

Josefine Persing-Böhme und Sebastian BöhmeDas war ja auch von Anfang an die Idee der Kochsternstunden: besondere Genussmomente zu schaffen. Aber ebenso wichtig war und ist die zweite Grundidee, die Kochsternstunden-Erfinder Clemens Lutz damals hatte: den Gastronomen in der üblicherweise umsatzschwachen Zeit vom Jahresanfang bis Ostern ein wenig Gästeglück zu bescheren. Das klappt ganz gut: im vergangenen Jahr wurden in den damals 45 teilnehmenden Restaurants insgesamt 11.390 Menüs verkauft – das sind im Durchschnitt 253 Menüs pro Restaurant. Wobei das Stresa in Dresden mit 926 verkauften Menüs die Messlatte für viele Gäste (glückliche, wie die Bewertungen zeigten) extrem hoch gelegt hatte. Kein Wunder also, dass das Geschwisterpaar Sebastian Böhme und Josefine Persing-Böhme in diesem Jahr erstmals mit drei Restaurants am Wettbewerb teilnehmen: dem Stresa, der Lössnitztalschänke und dem Hirschsalon (in dem die Pressekonferenz zu den diesjährigen Kochsternstunden stattfand).

Barbara KlepschSachsens Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch ist Schirmherrin des diesjährigen Wettbewerbs. „Die Kochsternstunden zeigen, wie selbstverständlich Tradition und zeitgemäße Küche in Sachsen zusammenwirken“, sagte die Ministerin. Weil die Gastronomie zentraler Bestandteil des touristischen Erlebnisses und (auch dadurch) ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für viele Regionen sei, unterstütze sie gerne den Wettbewerb. „Genuss und gutes Essen tragen erheblich zur Zufriedenheit von Gästen bei und sind ein wichtiger Teil eines schönen Urlaubserlebnisses. Mit unserer Initiative »So schmeckt Sachsen« geben wir diesem Selbstverständnis einen gemeinsamen Rahmen – von der regionalen Küche bis zur Spitzengastronomie“, betonte die Ministerin.

Und was für Gäste gilt, passt auch für die Einheimischen. Anne Zeumer, Projektleiterin der Kochsternstunden, sagte: „Die Gäste finden unter den Teilnehmern viele alte Bekannte, aber auch elf Restaurants, die erstmals mitmachen: 1328 Restaurant & Bar, Brasserie Bateau, Café Toscana · Restaurant & Patisserie, Gasthof zum Anker, GIOIA Deli Burrata Manufaktur Food & Living, Hirschsalon, Pop-up Kulinarische Bühne, Ranunkelhof und das Weingut Karl Friedrich Aust sowie die zwei teilnehmenden Restaurants in Leipzig – WUEST Pittlerwerke und HUWA Cafe · Bar · Wohnzimmer.“

Bei den Kochsternstunden bewerten die Gäste die teilnehmenden Restaurants in den Kategorien Service, Kochkunst, Kreativität, Getränke, Ambiente und Preis-Leistung. Zusätzlich haben die Menü-Tester die Chance auf außergewöhnliche Gewinne, wie ein exklusives Uhrenduo von Mühle-Glashütte oder eine Reise für 2 Personen für zehn Tage nach Tansania auf Safari inkl. Flüge von DIAMIR Erlebnisreisen.

Infos:
kochsternstunden.de

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